S.A.R.G. Dresden, 20. 12. 2004
S.A.R.G.
Dresden in eigener Sache
- & dem Landesamt für
Verfassungsschutz Sachsen (LfV) auf diesem Weg zur Kenntnis
Werte Herren und Damen des LfV,
wir sind allem thematisch schriftlichem
zwecks Erkenntnisgewinn durchaus zugeneigt. So hat uns auch das,
mehr als nur ein wenig gestellt wirkende, Cover-Pic auf Ihrer neuesten
Publikation "Autonome Szene im Freistaat Sachsen" vom
9. Dezember d.J. nicht davon abhalten können, uns durch viele,
viele hochwichtige und geheimdienstlich zusammengepuzzelte Begutachtungen
über die Autonomen in Sachsen und überhaupt hindurch zu
lesen. Obwohl, wir geben es zu, allein nach ausgiebig fröhlichem
Genuss des schon erwähnten Titelbilds fiel es uns streckenweise
schon schwer, beim verfassungsschutzlichen Text zu verharren.
Aber wir sind ja so was von neugierig
ausdauernd. Und nicht nur das. Ein Teil unserer Gruppe wurde ja
anderweitig, also beileibe nicht von Ihnen, als antifa-hedonistisch
beschrieben, nicht gerade zu Unrecht. Zudem sind wir im Laufe der
Zeit auch unnachgiebig im eigenen Umgang mit gewissen Druckerzeugnissen
geworden. Lesen bildet ja, zumeist jedenfalls.
Der Grund dieser geschwinden Zeilen
liegt allerdings tiefer, beziehungsweise in Ihrer Broschüre
weiter hinten. Auf Seite 21 arbeiten Sie, wie überladend überall
in LfV-Publikationen, mit Fußnoten. Und Ihre Fußnote
[25] geht an uns, S.A.R.G., auf besagter Seite 21 allerdings ohne
Dresden. Sie schreiben an dortiger Stelle: "Eine Bedeutung
des Kürzels wurde von der Gruppe nicht veröffentlicht."
Und wir wollten Ihnen hiermit an dieser Stelle nur eben kurz ausrichten
lassen: Das bleibt auch so.
PostScriptum -
Und fast hätten wir es noch vergessen zu erwähnen: Ach
ja, wir nehmen Ihre Broschüre "Autonome Szene im Freistaat
Sachsen" wirklich ganz, ganz ernst, ehrlich.
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download VS-Broschüre "Autonome im Freistaat Sachsen"
autonome.pdf 1.1 MB

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