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28. Juli 02: Neo-Nazi-Übergriff
vorm Thor
- unter Beteiligung stadtbekannter Neo-Nazis
- Jaguar mit Israel-Fahne mit Steinen und Stöcken angegriffen
Dass die organisierten Dresdner Neo-Nazis
momentan in besonderem Masse übergeschnappt sind, stellten
wir schon bei der Ankündigung des
27. Juli 02 fest. Hier
haben sie das klassische Neo-Nazi-topic Anti-Antifa mit Verschwörungstheorie
verknüpft ("Kumpanei zwischen Staat und Antifa"),
die im Neo-Nazi-Kontext klar antisemitisch sind.
Antisemitismus
ist den Dresdner Neo-Nazis schon immer ein Aktionsfeld,
in dem sie offensiv und öffentlichkeitsheischend agieren.
Erinnert sei nur kurz an eine geplante extrem antisemitische Demonstration
am
02. Dezember 2000 und
die antisemitischen Übergriffe am
27. Januar 02 (Gedenktag
an die Opfer des NS) und am
09. November 01 (Jahrestag
der Reichspogromnacht 1938).
Wilde
Paranoia und Verschwörungstheorien sind es
momentan, mit denen die Neo-Nazis ihren Antisemitismus ausleben.
Insbesondere aufgepeitscht durch ihre Anti-Antifa-Demo am
27. Juli 02
bot sich ihnen als Objekt ihres Wahns die eigene location
"Thor"
in Dresden-Übigau an. Alles was um diese location
herum passiert nehmen die Neo-Nazis in übersteigerter, verschwörungstheoretischer
Sichtweise wahr. So wurden z. B. Farbbeutel-Würfe zu einem
Anlass der Demo am 27. Juli 02.
Am
28. Juli stürmte eine Meute Neo-Nazis aus dem
"Thor" und ging auf einen vorbeifahrenden Jaguar mit
Steinen und Stöcken los, glücklicherweise gab es nur
Schäden an der Karosserie. Da die Neo-Nazis versuchten, das
Auto zu stoppen (siehe Sächsische Zeitung bzw.
SZ-online vom 31. Juli
02), kann von Glück gesagt werden, das nichts Schlimmeres
passierte.
Der Auslöser für diesen abscheulichen Ausraster? Ist
das Auto ein Mal zu oft vorm Thor vorbeigefahren? Die Sächsische
Zeitung schreibt: "War Israel-Fahne Anlass?" - Auch
wir gehen von einem antisemitischen Hintergrund aus.
Bis zum nächsten Polizeirevier wurde der Jaguar danach verfolgt,
die Polizei gab später Geleit-Schutz bis zur Autobahn.
Schon
am Tag zuvor starteten in etwa dieselben Neo-Nazis
eine Kamikaze-Aktion, die eine gewisse Absurdität innehatte.
Nach ihrer Anti-Antifa-Demo entzog sich eine Gruppe Neo-Nazis
um Ronny Thomas ihrem Polizei-Schutz. Sie versuchten vom Hinterausgang
des Bahnhof Neustadt rennend die Vorderseite des Bahnhofs zu erreichen,
um die dortigen Gegen-Demonstranten anzugreifen, die störend
die Neo-Nazi-Demo begleitet hatten.
Der Angriff ging nach hinten los, mind. ein Neo-Nazi verliess
die Gegend im Krankenwagen, alle anderen in einem wandernden Polizeikessel.
Die Polizisten gingen teilweise sehr rüde gegen die Neo-Nazis
vor, um sie zum Weg-Gehen zu bewegen. Schliesslich gelangten sie
in Straba-Linie 4, wanderten von Mickten aus zu Fuss und ohne
Polizeischutz zu ihrer location "Thor".
Bei
beiden "Aktionen" mit dabei:
Ronny
Thomas ("stadtbekannter Neo-Nazis"
- zentrale Figur der "Freien Kräfte Dresden" -
R.T. Foto), der die
Neo-Nazis am 27. Juli um sich scharte (auch zur Kamikaze-Aktion
am Bahnhof) und der nach Recherchen von AMAL (Hilfe für Betroffene
rechter Gewalt) beim Übergriff am 28. Juli mit beteiligt
gewesen sein soll.
Trotz der Offensichtlichkeit des Neo-Nazi-Angriffs
am 28. Juli (die Sächsische Zeitung veröffentlichte
auch ein Foto des angeschlagenen Jaguars) wurde eine Verleumdungsklage
eingereicht. Durch solche und andere juristische Anschuldigungen
versuchen die Neo-Nazis zufällig auftretende "Feinde"
(in ihren Augen) mit Namen und Adressen zu kennen. Einhergehen
diese Bestrebungen mit Drohungen. (siehe auch Drohbriefe an Prominente
vom Ausländerrat Dresden etc.)
Weiterhin wurde auf nazi-web-sites schon unmittelbar nach der
Erst-Veröffentlichung des Vorfalls durch SZ-online ein Kommentar
geschrieben indem es heisst, der Vorfall sein eine "maßlose
Propagandaübertreibungen der Antifa Dresden". Dies passt
einerseits in die Neo-Nazi-Strategie der Diskreditierung ihrer
politischen Gegner (z.B. aktuell auch in Sachsen-Anhalt), aber
vor allem in die Verschwörungs-Theorie der Zusammenarbeit
von Antifa, Presse und Staat.
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| AMAL Sachsen Büro Dresden
amal.dresden@ndk-wurzen.de
Presse-Mitteilung
31. Juli 2002
Rechtsextremer Übergriff in Dresden
Wie aus der Sächsischen Zeitung, Lokalausgabe
Dresden von heute (siehe auch: www.sz-online.de) hervorgeht, kam
es am Sonntagabend zu einem rechtsextremistischen Angriff auf
einen 30jährigen Mann vor der Neonazi-Kneipe Thor in Dresden-Übigau.
Seit einigen Monaten betreiben Dresdner Neonazis den sogenannten
"Nationalen Jugendklub" THOR. Hier fanden seither mehrere
Treffen von Rechtsextremisten aus verschiedenen Bundesländern
statt.
Die Mitbetreiber des THOR sind zwei Personen, die schon seit Jahren
eine wichtige Rolle in der Dresdner Neonazi-Szene spielen, Ronny
T. und Sven H.
Nach Recherchen von AMAL sollen beide bei dem Übergriff am
Sonntag beteiligt gewesen sein.
Ronny T. ist ehemaliger Vorsitzender des
NPD Kreisverbandes Dresden und einschlägig wegen Körperverletzung
vorbestraft. Er war 1998 beteiligt, als Neonazis eine Gruppe Jugendlicher
in der Nähe von Dresden angriffen und misshandelten. Auch
war er, gemeinsam mit Sven H., Organisator der rechtsextremistischen
Demonstration am 27. Juli in Dresden.
Sven H. wollte für die NPD für den Bundestag kandidieren,
scheiterte jedoch schon bei der Abgabe der Unterstützungs-Unterschriften.
Er ist aktiv in der sogenannten "Anti-Antifa-Arbeit".
D.h. er versucht bspw. bei rechtsextremen Veranstaltungen gezielt
Gegendemonstranten mit seiner Videokamera zu filmen und Informationen
über diese Personen zu erhalten. Dieses Wissen wird dann
u.a. für Übergriffe gegen diese Personen eingesetzt.
Netzwerk für Demokratische Kultur
e.V.
AMAL - Hilfe für Opfer rechter Gewalt
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| Sächsische Zeitung
Freitag, 2. August 2002
Rechtsextreme
bestreiten den Überfall
Nach dem Angriff auf einen Jaguar-Fahrer hält Kontroverse um den
Treff "Thor" an
Von Alexander Schneider
Die Auseinandersetzung um die Vorfälle vor
der Gaststätte "Thor", Übigau, hält an. Stein des Anstoßes ist
der Überfall Rechtsextremer auf einen Jaguar-Fahrer. Inzwischen
meldeten sich Beteiligte zu Wort.
Die Polizei ermittelt gegen drei Männer im Alter von 26 bis 32
Jahren. Sie sollen einen 30-jährigen Computerexperten aus dem
Vogtland überfallen haben, als er am Sonntag mit seinem Jaguar
zufällig vor der Gaststätte "Thor" in Übigau vorbeifuhr (siehe
die SZ von Mittwoch und Donnerstag). Laut Verfassungsschutz ist
das Lokal ein bekannter Treff der rechtsextremistischen Szene
und werde beobachtet.
Das Opfer des mutmaßlichen Überfalls ist Stefan Hahn (Name von
der Redaktion geändert), ein gebürtiger Vogtländer jüdischen Glaubens.
Auf der Suche nach einem Gewerbeobjekt für seine Firma kam er
an der Gaststätte vorbei. "Dort bin ich überfallen worden. Mehrere
Männer schlugen mit Stangen auf meinen Jaguar, ich musste flüchten
und wurde verfolgt", sagte Hahn. Er ging zur Polizei, erstattete
Anzeige.
Gestern stellte sich heraus, dass sich Hahn,
entgegen früherer Angaben, bereits mehrere Tage vor dem Überfall
mit dem Eigentümer des "Thor", einem Handwerker aus Dresden, vor
der Kneipe getroffen habe. "Er wollte das Haus für seine Firma
mieten", sagte der Handwerker, der nicht genannt werden will.
"Das hat mich interessiert, denn ich fürchte Probleme mit den
jetzigen Mietern. Ich will nicht in eine Auseinandersetzung zwischen
Linke und Rechte geraten." Es habe bereits mehrere Übergriffe
von Linken auf sein Haus gegeben.
Merkwürdig ist, dass auch der Überfallene
selbst in Dresden schon politisch aktiv war. Gegenüber der SZ
sagte er zunächst, er habe "abgesehen vom Geschäft keine weiteren
Kontakte nach Dresden gepflegt". Das stimmt allerdings nicht.
Der Vogtländer hatte für den 13. Februar 2002, dem 55. Jahrestag
der Zerstörung Dresdens durch Bombenangriffe, eine Demonstration
angemeldet. Mit dieser Aktion wollte er an die Verdienste des
britischen Vizeluftmarschalls Arthur Harris "bei der Entnazifizierung
und Demokratisierung Deutschlands" erinnern. Das ergaben Recherchen
der SZ.
Die Veranstaltung hatte massiven Protest Dresdner Parteien ausgelöst,
die Kundgebung fand nie statt. "Ich sehe keinen Zusammenhang zwischen
damals und dem, was mir am Sonntag passiert ist", entgegnete Hahn.
In dem Verfahren steht Aussage gegen Aussage.
Die Tatverdächtigen, nach eigenen Angaben bekannte Angehörige
der rechtsextremen Szene, erstatteten ebenfalls Anzeige - wegen
Verleumdung. Sie behaupten außerdem, sie seien bereits am Sonnabend,
auf der Rückfahrt von der rechtsextremen Kundgebung in der Neustadt,
attackiert worden. "Ein Jaguar- Fahrer versuchte, uns von der
Straße abzudrängen, wir haben das auch angezeigt", sagte ein anonymer
Anrufer. Die Polizeidirektion bestätigte, dass eine Anzeige erstattet
wurde - allerdings erst am Montag.
In einem Fax kritisierten die "Thor"-Betreiber
die Darstellung der SZ - was aber ihrer Meinung nach tatsächlich
vor ihrem "Klub" passiert sein soll, sagten sie nicht.
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| Sächsische Zeitung
Donnerstag, 1. August 2002
Szene-Treff der Rechtsextremen
Nach Überfall auf einen Juden:
Polizei und Verfassungsschutz beobachten die Gastwirtschaft Thor
in Übigau
Von Alexander Schneider
Die Gastwirtschaft "Thor" in Übigau ist
ein stadtbekannter Treff der rechtsextremen Szene. Das sagt das
Sächsische Landesamt für Verfassungsschutz. Nach dem Überfall
auf einen Juden vom vergangenen Sonntag wird die Kneipe auch von
der Dresdner Polizei stärker beobachtet. Das sagte gestern ein
Polizeisprecher der SZ.
Am Sonntag sollen Rechtsextreme unmittelbar vor dem Lokal einen
30-jährigen Juden überfallen haben, der mit seinem Auto zufällig
vorbeifuhr (die SZ berichtete). Sie schlugen mit Holzknüppeln
auf sein Auto, hinderten ihn an der Weiterfahrt und versuchten
ihn zu verfolgen. Der Mann hatte eine Israel-Fahne an seinem Auto.
Der Überfallene, ein Computerexperte aus dem Vogtland, ging zur
Polizei. Bei der Gegenüberstellung in der Gastwirtschaft - die
Bereitschaftspolizei unterstützte die Beamten aus dem Revier Pieschen
- erkannte er drei junge Männer wieder. Die Polizeidirektion Dresden
ermittelt jetzt gegen die Verdächtigten im Alter von 26 bis 32
Jahren. Der Unternehmer wurde abends von einer Polizeistreife
zur Autobahn begleitet, denn es bestand die Gefahr, das die Rechtsextremen
ihm wieder auflauern könnten.
Polizei handelte nach richtiger Strategie
"Die Polizei reagierte hier, wie wir es
uns bei rechtsextremistischen Straftaten wünschen", sagte gestern
Thomas Uslaub, Sprecher des Innenministeriums. "Die Strategie
ist: Schnelles Reagieren, Kräfte sammeln, beweiskräftig dokumentieren
und potentielle Opfer schützen." Die Eskorte zur Autobahn sei
eine "Service-Leistung" gegenüber einem "verständlicherweise besorgten
Bürger". Nun gelte es abzuwarten, was die Ermittlungen ergeben.
Allerdings: In der jüngeren Vergangenheit habe es in Sachsen keine
vergleichbaren Überfälle gegeben.
Die Kneipe auf der Sternstraße in Übigau öffnete am 24. Mai 2002.
Der Verfassungsschutz schreibt auf seiner Web-Seite: "An der Eröffnungsveranstaltung
nahmen rund 150 Angehörige der rechtsextremistischen Szene unter
anderem aus dem Großraum Dresden, Chemnitz, der Sächsischen Schweiz,
Chemnitz und Brandenburg Teil."
Vier Wochen später flogen Farbbeutel gegen die Fassade. Der Treff
war offenbar Ziel eines Angriffs der linken Szene. Noch ist nicht
bekannt, wer dahinter steckt.
Die "Thor"- Betreiber sind laut Amal Sachsen, Büro für Betroffene
rechter Gewalt, Ronny T. und Sven H., bekannte Mitglieder der
rechten Szene Dresdens.
Kneipe war Thema bei rechter Demo
Sie zählten auch zu den Organisatoren der
Kundgebung unter dem Motto "Gegen den antifaschistischen Konsens"
am Sonnabend in der Neustadt. Auf einem Transparent stand: "Gegen
die Kriminalisierung des Jugendklubs Thor".
Wer durch den Titel der Kneipe - Thor ist
der Donnergott in der germanischen Mythologie - noch nicht aufmerksam
wird, erfährt es gleich im Eingang. Dort werben die Inhaber für
die Teilnahme an einem Trauermarsch zum Todestag von Hitler- Stellvertreter
Rudolf Hess.
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| Sächsische Zeitung Dresden
Mittwoch, 31. Juli 2002
Rechtsextreme jagen einen Autofahrer
Übigau: 30-jähriger Computer-Experte
vor Szene-Treff überfallen / War Israel-Fahne der Anlass?
Von Alexander Schneider
Rechtsextreme Schläger überfielen am helllichten
Tag einen 30-jährigen Juden. Sie schlugen mit Holzkeulen auf sein
Auto, als er am Sonntag gegen 18.30 Uhr vor der Gastwirtschaft
„Thor“ vorbeifuhr.
Die Kneipe in Übigau auf der Sternstraße ist ein stadtbekannter
Treff der rechtsextremistischen Szene, das Sächsische Landesamt
für Verfassungsschutz weist auf seinen Internetseiten darauf hin.
Der 30-jährige Computer-Experte Stefan Hahn (Name von der Redaktion
geändert) aus dem Vogtland war völlig fertig: „Ich wusste gar
nicht, was mir da passierte. Sie versuchten mich anzuhalten, schlugen
mit Knüppeln auf die Karosserie meines Jaguar“, sagt er.
Als er weiterfuhr, wurde er von einem schwarzen Kleinwagen verfolgt.
„Sie stellten sich in der Overbeckstraße vor mein Auto, sodass
ich nicht weiter konnte“, sagt er. Hahn legte den Rückwärtsgang
ein, raste zurück zur Sternstraße, drehte dort. „Da wollten mich
wieder welche anhalten, warfen Flaschen. Das waren bestimmt 15
Mann. Sie hatten schwarze Jacken an, kurze Haare, einige Glatzen“,
sagt er.
Gegenüberstellung in der Kneipe
„Zuerst dachte ich, das sind militante Umweltschützer.“
Hahn flüchtete zum Polizeirevier Pieschen, erstattete Anzeige.
Dort klärte ihn die Polizei auf: Rechtsextreme hatten ihn überfallen.
Die Beamten fackelten nicht lange. Mit mehreren Fahrzeugen statteten
sie dem Treff in Übigau einen Besuch ab. Zehn Beamte der Bereitschaftspolizei
verstärkten ihre Kollegen aus dem Revier.
Es kam zur Gegenüberstellung. „Ich habe drei Männer wieder erkannt“,
sagte Hahn. „Die waren dabei.“ Die Polizei nahm die Personalien
auf, wird weiter ermitteln.
Später auf dem Revier drohte ihm eine neue Konfrontation mit den
Rechten: „Die Rechtsextremen warteten vor der Polizeiwache auf
mich. Damit nichts passiert, begleitete mich ein Streifenwagen
bis zur Autobahn.“ Stefan Hahn stammt aus dem Vogtland, er ist
Jude. „Vielleicht hatten sie sich an der Israel-Flagge gestört,
die an meiner Heckscheibe hängt?“, fragt er. „Erst war ich geschockt,
jetzt bin ich baff.“
Der Jaguarliebhaber Hahn fährt einen XJ
40, der Schaden wird teuer. „Reparatur und Lackierung kosten sicher
7500 Euro oder mehr.“ Der 30-Jährige berät Unternehmen in Sachen
Computersicherheit. Er plant, in Dresden eine Firma zu gründen,
will hier etwa 20 Arbeitsplätze schaffen. Daher suchte er am Sonntag
nach einer Immobilie. Hahn schaute sich auch in der Leipziger
Straße um, schließlich bog er in Richtung Übigau ab.
Die Polizeidirektion Dresden bestätigte
die Gegenüberstellung. Sie ermittelt gegen drei Männer im Alter
von 26 bis 33 Jahren. „Die Verdächtigen haben ihrerseits eine
Verleumdungsanzeige erstattet“, sagte Polizeisprecher Wolfgang
Kießling. Er kennt keinen ähnlichen Überfall aus der jüngsten
Zeit. Stefan Hahn sucht nun nach Zeugen, die den Angriff auf ihn
beobachtet haben.
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