Bilder und Randbemerkungen
zur
NPD-Wahlshow in Dresden am 20. September 2002
Glückwunsch Dresden!
Kurz vor seiner Inhaftierung konnte Alt-NaziFriedhelm
Busse (Foto) am 20. September
02 in Dresden auf der Prager Strasse noch eine Rede halten.
Alt-Nazi-Busse unterstützte den NPD-Wahlkampf mit der programmatischen
Ansage, dass hier alles "wie damals" werden solle -
"damals" meint bei ihm die Zeit des Nationalsozialismus.
Busse war in dieser Zeit Mitglied der Leibstandarte Adolf Hitler.
Nach 1945 beteiligte er sich als Führungskader an illegalen
Nachfolge-Organisationen der NSDAP und betätigte sich als
Nazi-Terrorist.
dpa: Der frühere Vorsitzende der verbotenen,
rechtsextremen "Freiheitlichen Deutschen Arbeiterpartei",
Friedhelm
Busse, ist am 26. Sept. 02 wegen Verunglimpfung
der Bundesrepublik zu zwei Jahren und vier Monaten Haft verurteilt
worden. Er hatte im Juni 2001 die Gründung der Bundesrepublik
als kriminellen Akt bezeichnet und die Wiedereinsetzung einer
NS-Diktatur gefordert hat. Einbezogen wurde eine Verurteilung
wegen Volksverhetzung.
Schlägercrew um Ronny
Thomas (mit basecap) -
hielten sich abseits der NPD-Kundgebung. (Ganz rechts: Patrick
Möbius) War wohl gar
zu peinlich. Ausserdem nutzten sie eine kleine Eskalation durch
die Polizei, um Gegendemonstrantinnen anzugreifen. Die Neo-Nazis
mussten anschliessend von der Polizei aus einem Ring der Gegendemonstrantinnen
befreit werden.
Neo-Nazistische Jeans-Jacken-Fans (Foto) bei
einem Gespräch mit Klaus
Menzel (im Foto rechts)
- dem NPD-Landesvize und designierte Chef der IWG.
Leider liess sich Menzel nicht zum Halten einer Rede überreden.
Bekannt wurde Menzel durch die Nachfolge von Georg
Paletta (IWG) und seine
missglückten revanchistischen Neo-Nazi-Demonstrationen an der
deutsch-polnischen Grenze.
Jürgen
Krumpholz (Foto), das Wrack
aus Görlitz, hier ohne Schicht-Beutel oder Plastetüte.
Peter
Hagendorf (Foto), der Vater
von Neo-Nazi-KaderSven
Hagendorf, wie bei jeder
Neo-Nazi-Demonstration auch hier dabei.