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part 4 big pack infos zum 27.
juli 02
Von „Antifa verbieten“
über „Stoppt die Kumpanei zwischen Staat und Antifa“
bis hin zu „Gegen den antifaschistischen Konsens“
Anti-Antifa Arbeit ist seit jeher Bestandteil der
Politik von Nazis. Das Thema wurde mal mehr mal weniger forciert.
Bereits in der ersten Ausgabe des „Nationalen Beobachters Halle/Saale“
im Jahr 2000 wurde dazu aufgerufen, Daten über Antifas zu sammeln.
„Zur Vorbeugung und Aufklärung von linksterroristischen Straftaten
benötigen wir alle erdenklichen Informationen....“ (Nationaler
Beobachter 01/2000).
Jetzt heißt es im Internet „Aus gegebenem wichtigem Anlass fordern
wir alle Kameradinnen und Kameraden auf, sich verstärkt der präventiven
Verbrechensbekämpfung zu widmen. (...) Macht diese Straftäter
unter Euch bekannt, so daß Fälle des Nichtbekanntseins der Täter
mit der Zeit abnehmen werden. Protokolliert Fälle von Übergriffen
und setzt Euch mit uns in Verbindung! So werden wir es in Zukunft
schaffen, die kriminellen Umtriebe von Antifa-Banditen einzudämmen!“
Die Konsequenzen von Anti-Antifa Arbeit reichen von Einschüchterung
bis hin zu gewalttätigen Angriffen. Im Juni diesen Jahres gab
es zwei Brandanschläge auf linke Projekte in Halle und Gardelegen.
Sachsen-Anhalt Juni 02
Aufgrund der mutmaßlichen Reaktion darauf, das Ausbrennen einer
Nazikneipe in Magdeburg, starteten die sachsen-anhaltinischen
Kameradschaften eine populistische „Kampagne“ die extrem verschwörungstheoretische
Züge trägt. Hieß es zunächst: „Mit Abstand betrachtet fällt diese
„Anschlagsserie“ gerade in den Zeitraum der Diskussion um die
Streichung der Fördergelder von sog. „Gegen Rechts-Projekten“.
Dies hilft den Gegnern dieser Streichungen bei ihrer Argumentation,
daß es sehr wohl eine präsente Gefahr von Rechts gäbe.“ - die
Linken zünden sich also ihre Häuser selbst an, heißt es dann weiter:
„Es ist nicht auszuschließen, daß die Anschläge weder von rechter
noch von linker Seite ausgeführt wurden, sondern hier eine 3te
sich freuende Partei im Hintergrund am Werken ist. Wem nützt es?
Sollte sich jeder aufmerksame Beobachter hier fragen!“
Mit den beiden bereits genannten Demonstrationen
in
Magdeburg und Gardelegen, versuchten sie dieser absurden
Theorie Ausdruck zu verleihen. Die fehlende Substanz ihrer „Kampagne“
zeigt sich an den immer gleichen Beiträgen von Sven Liebich, zuletzt
am 13.07. 02 in Leipzig. Außer zum „Miteinander e.V.“ und einem
Mitarbeiter dieses Vereines, haben sie nichts zum Thema zu sagen.
Dass sich nicht nur in Sachsen-Anhalt ausgerechnet jene, die bei
Demonstrationen immer Schwierigkeiten haben, genug Ordner ohne
Vorstrafen zu finden, als die von allen verfolgte Unschuld darstellen,
zeigt sich jetzt auch am 27.07. 02 in Dresden. So heißt es im
Aufruf des „Aktionsbündnis“:
„Wir, die Deutschen, die es noch sein wollen, weisen mit dieser
Demonstration auf die skandalösen Verflechtungen zwischen kriminellen
und gewalttätigen Antifabanden und städtischen Behörden des Ordnungsamtes,
sowie den diesen Staat sichernden Organen des Staatsschutzes (politische
Polizei) bis hin zu Fraktionsmitgliedern des Dresdner Stadtrates
und des Sächsischen Landtages, hin.“ - fehlt nur noch schlechtes
Wetter!
27.07.2002 Neo-Nazi-Aufmarsch
in Dresden verhindern
27. Juli mobi-site
smash anti-antifa
up
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alle drei Bilder zeigen Mitglieder des „Selbstschutz Sachsen-Anhalt“

eine Frage des Outfits; Nazi, wie sie auch immer öfter auf
Hardcorekonzerten auftauchen - good nigth white pride!
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