Dresdner
Morgenpost, 21. Mai 2004
Feuriger Wahlkampf
Blasewitz - Einen Brandsatz steckten Unbekannte
Frithjof Richter nachts in seinen Briefkasten. Die Flammen schwärzten
die Hauswand, verletzten niemanden. Richter ist Dresdner Republikaner-Chef,
will für das Nationale Bündnis in den Stadtrat.
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Dresdner Neuste Nachrichten, 21. Mai 2004
Briefkasten
in Brand gesteckt
Auf der Brucknerstraße in Blasewitz haben Unbekannte am
Donnerstagmorgen einen zylinderförmigen und beiderseits offenen
Briefkasten in Brand gesteckt. Darin sei eine Sprayflasche abgelegt
und angezündet worden, berichtete die Polizei. Durch die
Flammen wurde der Briefkasten beschädigt, auf einer angrenzenden
Wand setzte sich Ruß ab. Menschen wurden nicht verletzt.
Die Kriminalpolizie sucht nach Tätern, die auch mehrere Schriftzüge
auf Wänden hinterließen
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Sächsische Zeitung, 22. Mai 2004
Anmerkung venc: Na Herr
Schneider - das war wieder ein schön einfaches Artikelchen.
Man brauchte gar nicht weiter zu recherchieren und konnte einfach
den Schmuß aus der Pressemitteilung des Nationalen Bündnis
abpinseln. Dafür wird dann auch mal eine offen nazionalsozialistische
Thesen vertretende und mit entsprechenden Mitgliedern ausgestattete
Gruppierung wie das NB verharmlosend als "rechtes Wahlbündnis"
betitelt.
Wiederholte Übergriffe auf rechte Kandidaten
Brennende Spraydose an der Haustür
/ Polizei ermittelt
Eine brennende Spraydose hat am Donnerstagmorgen die Bewohner
eines Hauses auf der Brucknerstraße, Blasewitz, aufgeschreckt.
In dem Haus leben unter anderem Fritjof Richter und Holger Apfel
– beides Kandidaten des Nationalen Bündnisses Dresden
(NBD), einem rechten Wahlbündnis, in dem unter anderem Vertreter
der NPD, der Republikaner (REP), der DVU und andere organisiert
sind.
Es kam zu Verrußungen des Eingangsbereichs und Beschädigungen
an der Fassade. Die Polizei ermittelt wegen Brandstiftung. Es
sei jedoch nichts weiter passiert, wie eine Polizeisprecherin
am Freitagmorgen mitteilte. Leib und Leben der Hausbewohner seien
nicht in Gefahr gewesen. Da ein politischer Hintergrund des Anschlags
nicht ausgeschlossen werden könne, sei auch der Staatsschutz
eingeschaltet.
In unmittelbarer Nähe des Tatorts besprühten die mutmaßlichen
Täter einen Zigarettenautomaten mit „NBD stoppen, SSR“.
Laut Polizei ist nicht bekannt, wer und welche Gruppe sich hinter
„SSR“ verbirgt.
Frank Rohleder, Sprecher des Bündnisses, macht Linksextremisten
für die Tat verantwortlich. In jüngster Zeit sei es
mehrfach zu Übergriffen gegen das NBD gekommen. Erst am 10.
Mai seien in einem Lager, ebenfalls auf der Brucknerstraße,
etwa 600 Wahlplakate angezündet worden. Und schon im November
wurde hier Richters Lieferwagen mutwillig beschädigt. Rohleder
wirft der Polizei inzwischen vor, nicht mit dem notwendigen Nachdruck
zu ermitteln.
(lex)
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