| Jämmerliche
und unsinnige Bestrebungen des "NB"
NB-Veranstaltung
am 8. November 03 in Coswig
Raus aus der Stadt und weg von der nicht-wohlgesonnenen
öffentlichen Meinung hiess es für das "NB"
am 8. November. In der hinterletzten Kantine in einem unübersichtlichen
Gewerbegebiet in Coswig musste die Veranstaltung stattfinden -
es ist erstaunlich, dass knapp 100 Leute diesen Ort tatsächlich
gefunden haben.
Holger
Apfel hatte dann das schwere Los, über den
Erfolg des "NB" der letzten Wochen, resümieren
zu müssen. Glücklicherweise hielt ein Chronist namens
Roland Bau für das "NB" den gesamten Vorgang schriftlich
fest. So ist daraus zu lesen, das Apfel hauptsächlich über
die überraschend grosse Medienresonanz referierte. Es war
in der Tat eine Überraschung, das die Dresdner Neuesten Nachrichten
in einem
Artikel, welcher der
Einzige im Presse-Spiegel des "NB" ist, jemanden von
den Deppen zitierte. Allerdings vor dem Hintergrund einer kurzen
Analyse zum Antisemitismus der geplanten "Kampagne"
gegen Libeskind-Architektur. Wer das als gelungene Werbung feiert
ist ja wohl nicht ganz dicht.
Ausführlich berichtet der Chronist weiter, das nun die Antifa
das nächste Thema der Eröffnungsrede wurde. Um der Antifa
deutlich zu sagen, was Sache ist, hiess es, die für den 8.
November geplante Kundgebung werde im Frühjahr 2004 nachgeholt.
Weitere Redner waren Frank Rohleder, Heiner Kappel und Stefan
Rochow, Bundesvorsitzender der nicht-existenten
JN (Jugendorganisation der NPD), welcher sich in seiner Rede "sozialrevolutionär"
gebärdete.
Heiner
Kappel (Vorsitzender der "Deutschen Partei")
sollte Redner der geplanten Kundgebung in der Innenstadt sein.
Damit hat er schon einmal in Dresden schlechte Erfahrungen gemacht:
Vor Jahren wurde eine Kundgebung des "Bund Freier Bürger"
von Antifas angegriffen und Kappel, auch dort Redner, wurde mit
verprügelt. Mag sein, dass er es ablehnte, die Schmach zu
wiederholen.
So hielt er seine "Rede" bei der Veranstaltung in Coswig.
Dabei richtete er sich gegen den Libeskind-Entwurf für das
Heeresmuseum. Als Argumentationshilfe kam wieder der symbolische
Keil zur Sprache, der im Entwurf enthalten ist. Der solle laut
Kappel "symbolisch einen Keil in das deutsche Geschichtsbewußtsein
treiben". Vor allem wahrscheinlich bei den Anwesenden. Im
Programm des "NB" wird eine "objektive" Revision
der Verbrechen des NS gefordert - im Klartext meint das im typischen
Verständnis der Rechtsextremen eine Verharmlosung und Leugnung
der Shoa.
Auch wenn sich das "NB" noch so peinlich aufführt
- solche Neo-Nazi-Propaganda muss weiterhin gestoppt werden!
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Heiner Kappel am Rednerpult
bei seiner Rede gegen den Libeskind-Entwurf für das Heeresmuseum
rechts daneben: Holger
Apfel |
Frank Rohleder, "Organisationsleiter"
der "Wahlkampfaktivitäten" des "NB" spricht
über die Strategie, die aus "massiver Plakatierung"
und "Flugblattverteilungen" besteht.
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Spenden-Sammeln - in übergrossen Kelchen - für das "NB"
ganz links: Ellie
Dobberstein (JLO) |

"Verkaufsstand" des "NB" |
Schon wieder: Jörg
Hähnel jault zum Schluss zur Klampfe. Warum muss
Holger Apfel
dabei stehen? Oder singt er etwa seine abschliessenden Worte über
die gelungene Übernahme des angeblichen parteiübergreifenden
Bündnis durch die NPD? |

"Gäste" des "NB" |
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