Neo-Nazi-Wahlkampfstand am 3. Juli 2003 in Dresden
„Nationales Bündnis" übt schon mal
Nachdem der letzte Infostand
der NPD am
31.Mai 2003 erfolgreich von aktiven Antifaschistinnen gestört
wurde, hatten Rene
Despang (NPD) & Co wohl einige schlechte Träume.
Um ähnlichen Szenarien vorzubeugen, waren diesmal ca. 15
kleine Proll-Schläger Neo-Nazis zum Schutz der Veranstaltung
heranzitiert. Dieses Klientel ließ den Versuch eines seriösen
Auftretens des NBfD schon im Ansatz scheitern.
Während die Polizei bei den letzten Neo-Nazi-Demonstrationen
in Dresden mit ungefähr 10 Beamten pro Demonstrant präsent
war, blieb sie diesem Stand fast vollständig fern.
Konglomerat unbedeutender rechtsextremistischer
Randsplittergruppen
Obwohl ihre Chancen schlecht stehen,
versuchen sich Neo-Nazis mit dem NBfD bei der Stadtratswahl 2004
in Dresden aufzustellen.
Die sächsische NPD scheint diesem einigermaßen Bedeutung
beizumessen, wie die Anwesenheit von Winfried
Petzold (NPD-Landesvorsitzender
Sachsen), Holger
Apfel (stellvertretender
NPD-Bundesvorsitzender und Landesvize Sachsen), Klaus
Menzel (NPD Landesvize
Sachsen) und Jürgen
Schön (Leipzig,
NPD-Landesvize Sachsen) bei dem Infostand zeigt.
Außerdem beteiligen sich beim Bündnis Ich-AGs wie Peter
Schwarz von den Republikaner
Sachsen oder andere Kleingruppen, die auch heute alle ihren Flyer
mit auf den Tisch legen durften.
Im Zuge ihres „Wahlkampfes“
sind noch weitere Infostände und andere Aktionen zu erwarten.
Wenn also demnächst z. B. in der Neustadt erneut einige Rentner
beim Verteilen von NBfD Flyern gesichtet werden, sollte man nicht
verwundert sein, sondern erneut beherzt eingreifen.
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