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Ein kleiner Ausflug der sogenannten "Freien Kräfte
Sachsen" (FKS) endet in einer mittleren Strassenschlacht.
Bis zur BRN hat der "Freundeskreis
gegen rechtsextremes Denken" unter dem Label Bürger.Courage
(
tolerantes-dresden.de) Aktionen und Veranstaltungen gegen
Nazis organisiert.
Am 16. Juni 2005, einen Tag vor der BRN, fand die (bisher letzte)
Veranstaltung zum Thema "Strategien der Nazis" statt.
Wieder einmal konnten die Nazis nicht ertragen, dass sich Widerstand
gegen ihr menschenverachtendes Tun regt. So versammelten sie sich,
um geschlossen in die Neustadt zu kommen.
Viele der Nazis kamen aus der Sächsischen Schweiz - wo es
seit jeher üblich ist, Anti-Nazi-Widerstand prophylaktisch
durch auf's Maul hauen zu 'bekämpfen'. Namentlich: Karsten
Scholz, Tino
Karsch, Toni
Beger, Robert
Wilkens, Franko
Heidenreich, Guhr,
Mutze.
Aus Dresden durften die drei Standard-Schläger nicht fehlen:
Ronny Thomas, Sven
Hagendorf, Sebastian
Reiche.
Auch die "Promis" der Nazis waren um eine körperliche
Auseinandersetzung nicht verlegen: Elli
Dobberstein, Klaus
Menzel mit seinem kleinen Handlanger vom NJB ("Nationales
Jugendbündnis"), Peter
Naumann (verurteilter Rechtsterrorist).
Insgesamt etwa 20 Nazis.
Dieser Tross bewegte sich auf die Kunsthofpassage zu, vor deren
Eingängen einige Dutzend AntifaschistInnen standen. Sven
Hagendorf jedoch, führte seine kleine Herde unbeirrt mitten
in die Schlacht hinein, indem er in bekannter Schlägermanier
einen Weg durch die Menge zu bahnen suchte.
Die Situation eskalierte. Später müssen sich die Nazis
in ihren Foren rechtfertigen, wie es passieren konnte, dass sie
soviel einzustecken hatten. "Sie [die Antifas] kamen von
allen Seiten..." rechtfertigten sie sich statt zuzugeben
"naja, wir dachten einfach mittenrein, statt nur dabei".
Toni Begers Wegrennen schliesslich, eröffnete die Flucht
der Nazis, die jäh in einer Sackgasse endete. Von dort aus
griffen die Nazis noch einmal mit vollen Bierflaschen und Steinen
an.
Umgehend kündigten die Nazis Racheaktionen an. Bei der BRN
mit über 100.000 BesucherInnen, die am nächsten Tag
begann, konnten sie allerdings nicht punkten.
In Pirna jedoch gab es in den folgenden Tagen mehrere Übergriffe
von Nazis.
So prügelten 20 vermummte Nazis am Pirnaer Bahnhof auf von
der BRN kommende alternative Jugendliche ein. In der Sächsischen
Zeitung Pirna vom 21. 6. wird von Polizei und ArtikelschreiberIn
behauptet, es hätte Hinweise (wo nur?) gegeben, dass 500
Linke das Stadtfest in Pirna aufmischen wollen. Das klingt wie
eine Rechtfertigung dafür, dass, wie die SächsZ schreibt,
etwa 50 Nazis daraufhin zum Bahnhof aufbrachen. Dort kamen einige
ortsansässige alternative Jugendliche an, die die BRN dem
Pirnaer Stadtfest vorgezogen hatten. Wie schon erwähnt bekamen
sie daraufhin aufs Maul. - Alltag in der Sächsischen Schweiz,
zynisch gewürzt mit der Rechtfertigung der Sächsischen
Zeitung Pirna, die im Übrigen die anderen Naziübergriffe
äußerst knapp erwähnte.
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NPD-Abgeordneter Klaus-Jürgen Menzel in Schlips, rechts daneben
sein Handlanger


Links: Sebastian
Reiche - hat viel geweint nach dem Pfeffergas
Rechts: Oliver
Gerd Raninger aus Freital (Möchtgern Anti-Antifa)
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