| Mai 2005: Hallo
Eric Buder und Ricardo Gutte!
Nazi-Outing
an der TU-Dresden
de.indymedia.org/2005/05/117971.shtml
Am vergangenen Dienstag, den 24. Mai, wurden
an der Technischen Universität Dresden zwei Nazis geoutet,
die es sich dort seit einiger Zeit gemütlich gemacht hatten.
AntifaschistInnen verteilten in einer ihrer Vorlesungen rund 400
Flyer und informierten die Anwesenden mittels Polylux über
ihre braunen Kameraden. Am nächsten Tag schmückten dann
zahlreiche Plakate mit ihrem Konterfei den Campus und fanden erstaunlich
große Beachtung und Zuspruch. Eher wenig begeistert schienen
die beiden werdenden Diplomsoziologen selbst. Für Eric Buder
und Ricardo Gutte ist die Zeit des anonymen Unialltages damit
erstmal vorbei.
Hier der Text auf den verteilten Flyern:
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Ricardo Gutte
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achtung
neonazis
Seit 3 Semestern studieren an der Dresdener TU zwei bekannte Neonazis.
Dabei handelt es sich um die beiden Soziologie Studenten Erik Buder
und Ricardo Gutte. Die beiden zählen sich zu den „Freien
Nationalisten" und kommen aus Ostsachsen, wo sie sich jahrelang
bei der Freien Kameradschaft „Schlesische Jungs Niesky"
betätigten. In Dresden sind sie zunächst für die
„Burschenschaft Germania" aktiv geworden, in dem sie
u.a. Plakate sowie Flyer für diese verteilten. Die beiden traten
desweiteren bei diversen Naziaufmärschen in Erscheinung, so
beim alljährlichen Rudolf-Hess Gedenkmarsch im bayrischen VVunsiedel
im Jahr 2004 sowie auf den Dresdener Montagsdemonstrationen wo sie
sich an den Naziprovokationen beteiligten. Ricardo Gutte bewegte
sich zudem mit einem dutzend weiterer Neonazis als selbsternannte
„braune Engel", einem Zusammenschluss organisierter Hooligans,
im Umfeld der Nazidemonstrationen am 8. Mai 04 in Dresden, um die
körperkliche Auseinandersetzung mit dem vermeintlichen politischen
Gegner zu suchen. Am 12. Juni 04 in Pirna war er dabei, als ca.100
Neonazis versuchten, eine antifaschistische Demonstration anzugreifen.
In ihrer Wohngemeinschaft im Dresdener Süd-Westen, in der Klingestraße
3, wohnen sie gemeinsam mit dem altbekannten Neonazikader
Ronny Thomas. Die beiden treten im Uni-Alltag kaum in Erscheinung,
sie geben sich lediglich durch ihre einschlägigen Buttons und
T-Shirts als Neonazis zu erkennen.
Auch wenn die Nazis sich in der Öffentlichkeit gern als harmlose
„national gesinnte Jugendliche" verkaufen wollen, steckt
dahinter eine gefährliche menschenverachtende Ideologie. Daher
fordern wir; Keine Freiräume für Neonazis! Nicht an UNls
noch anderswo! |

Eric Buder
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