| Februar 2003:
Antifa heisst die Anti-Antifa
kennen!
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Fotos
1: Anti-Antifa-Fotografen unterwegs in Dresden |
Fotos
2: "Thor"-Neonazis / "Freie Kräfte Dresden" |
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nicht lange online:
Anti-Antifa-website mit Fotos, einigen Namen und Adressen
Was es bisher nur in ollen Neonazi-Hinterstübchen
zu sehen gab, drang kürzlich ans Licht der Öffentlichkeit:
Die Ergebnisse des Dresdner Anti-Antifa-Fotosammelns. Für
kurze Zeit war Ende Januar 03 eine website online, auf der Fotos
von Antifaschistinnen, "Volksverrätern" und "Rädelsführern",
dazu einige Namen und Adressen bzw. sonstige Informationen veröffentlicht
waren. Das Ganze gab es garniert mit ein paar wüsten Gewaltphantasien
im NS-style und präsentiert durch ein Lycos-Komplett-Paket
"website für Dummies" mit Layoutvorlagen etc. Alles
in allem ein mageres Ergebnis jahrelanger Anti-Antifa-Arbeit mit
den üblichen Falsch- und Halbinformationen. Der Versuch eine
komplette Foto-Galerie der "wichtigen Personen" aus
dem Antifa-Spektrum zusammenzutragen bleibt ein hässlicher
Neonazi-Traum.
In der Realität allerdings sind teilweise extrem brutale
Neonazi-Übergriffe auf Antifaschistinnen schon länger
bekannt - auch Aktionen aufgrund von Anti-Anti-Informationen.
Die Anti-Antifa-Foto-website dagegen hat erst einmal nur einschüchternden
Charakter und ist ähnlich wie die "Klub Thor"-website
nahezu nur für Linke gemacht - die Besucherzahlen bestätigen,
dass sich kaum jemand diese Seiten anschaut.
Zudem findet das mühsam von den Neonazis aufrechterhaltene
Bedrohungs-Szenario kaum noch Unterstützung bei den Kameratten.
Die öffentliche Diskreditierung im Zuge der Kampagne "Thor
muss weg" und letztlich die Kündigung des "Thor"
haben zu einem Rückgang der öffentlichen und der organisierten
Neonazi-Aktivitäten geführt. Die Drohungen der Neonazis
gerieten zu purer Schaumschlägerei - allerdings mit ultrakrassen
NS-Bezügen (z.B. Dr. M. = Dr. Mengele) und sehr konkreten
Gewaltdrohungen.
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