Kampagnen-Website:
ladenschluss-jetzt.org
Weil die Website der Kampagne Ladenschluss
kurzzeitig offline ist, hier nochmal die Fakts für die Kundgebung
am 15.12. in Dresden, sowie die letzten
zwei Pressemitteilungen
der Kampagne. Die Kundgebung findet im Rahmen des bundesweiten Aktionstages
gegen die Nazi-Kleidermarke "Thor Steinar" statt.
| Kundgebung gegen das Tønsberg:
Sa, 15.12.07 | 14 Uhr Willsdruffer
Str./Höhe Tønsberg |
Pressemitteilungen zur
Kundgebung (
PM 12. 12. 07 und
PM 13. 12. 07)
Pm 13. 12. 07:
Ordnungsamt behindert antifaschistische
Kundgebung
Die Kampagne „Ladenschluss jetzt - Tønsberg
dichtmachen!“ hat für Samstag, den 15. 12. 07, auf der
Wilsdruffer Straße in Dresden eine Kundgebung vor dem Ladengeschäft
„Tønsberg“, welches fast ausschließlich
die bei Neonazis beliebte Marke „Thor Steinar“ verkauft,
angemeldet.
Im Kooperationsgespräch zwischen Anmelderin,
Polizei und Ordnungsamt wurde schon vor über einer Woche vereinbart,
dass 30 Personen direkt vor dem Laden stehen können. Hierdurch
soll der Bezug zum Objekt verdeutlicht und Informationsaterial an
Passant_innen verteilt werden.
Im erst heute eingetroffenen Auflagenbescheid
kündigt das Ordnungsamt diesen Kompromissvorschlag auf und
beschränkt die Anzahl der Teilnehmer_innen vor dem Objekt auf
nur fünf Personen. Die Kundgebung wird auf die gegenüberliegende
Straßenseite verwiesen.
Begründet wird diese Entscheidung desweiteren
mit eventuellen Störaktionen von Neonazis, so dass der reibungslose
Ablauf der
Kundgebung nicht mehr gewährleistet werden könnte. Hierbei
wird u.a. auf die in der vergangenen Woche von 40 Nazis gestörte
Veranstaltung mit Jürgen Schär an der TU Dresden verwiesen.
Dazu sagt die Anmelderin der Kundgebung, Kristin
Hofmann (Stadtvorstand Dresden „Die Linke“): "Es
ist ein Skandal, dass sich Polizei und das Ordnungsamt nicht in
der Lage sehen wollen, Provokationen von Neonazis zu unterbinden
und stattdessen antifaschistische Kundgebungen eingeschränkt
werden. Im Gegensatz zur den Behörden lassen wir uns nicht
von der Einschüchterungstaktik der Nazis beeindrucken. Dies
fordern wir auch von der Stadt!“
Zusätzlich wurde eine unangemessene Lautstärkeregelung
angeordnet, die unter dem Geräuschpegel der stark befahrenen
Wilsdruffer Straße liegt.
Damit wird die Wahrnehmbarkeit der Kundgebung noch zusätzlich
eingeschränkt.
Aufgrund der sehr späten Zustellung des
Bescheids wird ein juristisches Vorgehen dagegen erschwert.
Jelena Schneider,
eine Sprecherin der Kampagne "Ladenschluss jetzt - Tønsberg
dichtmachen!"
up
Pm 12.12.07:
Pressemitteilung der Kampagne "Ladenschluss
jetzt! - Tonsberg dichtmachen!"
Am 15.12.2007 findet ab 14 Uhr auf der Wilsdruffer
Straße, Höhe "Quartier M" eine Kundgebung der
Kampagne "Ladenschluss jetzt! - Tonsberg dichtmachen!"
statt, welche auf das "Tonsberg" und sein neonazistisches
Sortiment aufmerksam machen soll.
Die Kampagne "Ladenschluss jetzt! - Tonsberg
dichtmachen!" ist eine Vereinigung verschiedener antifaschistischer
und zivilgesellschaftlicher Gruppen, die es sich zum Ziel gemacht
haben, der neonazistischen Alltagskultur in Dresden zu begegnen.
Seit August 2006 befindet sich auf der Wilsdruffer
Straße der Bekleidungsladen "Tonsberg". Vertreiben
wird dort ausschließlich die bei Neonazis beliebte Bekleidunngsmarke
"Thor Steinar". "Thor Steinar" tauchte aufgrund
seiner großen Bedeutung für die rechte Szene bereits
vielfach in den überregionalen Medien auf und das Tragen der
Marke ist unter anderem im Dynamo-Stadion verboten.
Jelena Schneider - Pressesprecherin der Kampagne:
"Der Laden Tonsberg verkauft ausschließlich die rechte
Marke "Thor Steinar". Wir wollen gerade im Weihnachtsgeschäft
Menschen aufklären und unseren Protest gegen die Normalisierung
diese Marke zeigen. Ziel unserer Kampagne ist die Schließung
des Ladens".
Seit Beginn der Woche ist die Website http://ladenschluss-jetzt.org
erreichbar. Hier finden sie von nun an alle Veröffentlichung
der Kampagne.
Bitte achten sie regelmäßig auf Akualisierungen oder
abonnieren sie unser RSS-Feed.
VertreterInnen der Kampagne stehen ihnen während
der Kundgebung gern zu einem Gespräch zur Verfügung.
Mit freundlichen Grüßen
Jelena Schneider
up
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