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Schön wäre es...
... aber leider gibt es in Dresden zur Zeit gleich sechs Geschäfte,
in denen Nazi, oder solche die einfach nur ein gutes Geschäft
mit der gedeihenden Nazisubkultur machen möchten, ihre ideologisch
geschmückte Ware anbieten können.
Doch zunächst das Positive. Zwei der
bisherigen Naziläden, das Outline auf der Leipziger Straße
(siehe Foto auf venc) und das Eagle 2 (Link zu SLOnL) auf der Kesselsdorfer
Straße, wurden inzwischen geschlossen.
Andere sind jedoch nur umgezogen oder noch
immer dort, wo sie nie sein sollten. Der seit Jahren existierende
"Waffen-Stötzer" (Link) hat seinen Laden auf die
Österreicher Straße 42 verlegt und der "Army-/Landsershop
Dresden" (Link) , ehemals auf der Leipziger Str., seinen neuen
Sitz im Einkaufszentrum "Mälzerei" auf der Heidestraße
1-3 gefunden.
Noch am alten Feck, Rothenburger Str.15 in
der Dresdner Neustadt, ist der Laden "Dr. Ragman", welcher
nach wie vor auch "Thor Steinar"-Bekleidung verkauft.
Gleich drei Naziläden kamen im Jahr 2006
in Dresden dazu. Zwei davon haben sich für ihr Geschäft
einen abgeschiedenen Platz in einem Einkaufzentrum gesichert. Damit
kommen sie immerhin in den Genus eines ab und an vorbeistreifenden
Wachschutzes und vielleicht bekommen sie auch etwas von der Kundschaft
der anderen Gewerbetreibenden ab.
Im Herbst 2006 eröffnete Toni (alias
Jonny) Beger den Laden "Eastwards" in der "Pohland
Passage" auf der Schandauer Straße 34. Beger ist seit
Jahren bei den "Freien Kräften Dresden" sowie im
SSS-Umfeld aktiv. Und versucht sich nun so wie viele andere Nazis
im Textilienverkauf. Angeboten werden vorrangig Marken, die besonders
in der Hooligan- und Freefight-Szene beliebt sind und demzufolge
- zumindest in Sachsen - oft von neonazistischen Jugendlichen getragen
werden. Beispielsweise die Labels "Jetlag", "Mogul"
oder "Art". Des Weiteren findet sich die aktuelle Kollektion
der westsächsischen Marke "Brachial" im Laden. Ein
Blick auf die "Brachial"-Homepage genügt, um zu erkennen
dass diese fast ausschliesslich im Repertoire von einschlägig
bekannten Geschäften zu finden ist. Beispielsweise im "Backstreetnoise"
und "Rascal" (beide Chemnitz) und "The Store"
(Pirna).
Der Tattoo- & Klamotten-Laden "Neverstraight
Clothes" befindet sich wie auch der Armyshop Dresden im Einkaufzentrum
"Mälzerei" in Dresden-Pieschen. Als Betreiber hier
wird Sebastian Raak angegeben. Dieser ist - nach Antifa-Recherchen
- aktiv in der Neonazi-/Hooligan-Band "Outlaw" aus Südbrandenburg.
Ein anderes Mitglied der Band ist Michael "Wüste"
Lorenz, der ehemalige Sektionsleiter Sachsen des verbotenen Neonazi-Netzwerks
"Blood&Honour". Auch hier besteht das Angebot im wesentlichen
aus "Streetwear", u.a. wieder der Marke "Brachial".
Nicht von offenkundigen Neonazis betrieben,
wird das "Tonsberg"
auf der Wilsdruffer Straße, im Dresdner Stadtzentrum. Dennoch
besteht die angesprochene Kundschaft vorrangig in Neonazis, da hier
das Angebot in erster Linie aus "Thor Steinar" besteht.
(LINK)
Dass die Präsenz derartiger Geschäfte
nicht ohne Folgen bleibt, erfuhr der "Tonsberg" im Oktober
2006. Damals zerstörten, vermutlich antifaschistisch Motivierte,
die Fensterscheiben des Geschäfts.
Es bleibt abzuwarten, inwiefern sich ein solcher
Protest auch gegen die anderen Geschäfte richten wird. Fakt
ist, dass sich ein schöneres Leben, nur ohne Naziläden
entfalten kann!
Kampagne "Schöner leben ohne Naziläden"
- AGDD
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Der bisher am längsten existierende
Naziladen in Dresden - "Waffen-Stötzer" auf der Österreicher
Straße 42

Gleich zwei Naziläden hat sich das
Einkaufzentrum "Mälzerei" auf der Heidestrasse 1-3
in die erste Etage geholt. Neben dem "Army-/Landsershop Dresden"
nun auch noch den Laden "Neverstraight Clothes".

Tattoo- & Klamotten-Laden "Neverstraight
Clothes" in der Mälzerei
Toni Bergers Laden "Eastwards"
in der "Pohland Passage"
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