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Neonazishop „Showdown“ in Görlitz hat dicht gemacht
ART Dresden, review Winter 2007/2008
Görlitz. Ende September 2007 hat der in Görlitz ansässige Neonazishop „Showdown“ des Zittauer Neonazikaders Martin Pfitzner dicht gemacht.
Pfitzner hatte das Ladengeschäft Ende 2006 eröffnet und damit ein komplett auf Neonazis abgestimmtes Warenangebot in der Görlitzer Innenstadt geschaffen. Neben T-Shirts und CD`s einschlägiger Bands, konnte der nationale Kunde dort auch Fahnen aber auch Publikationen wie z. B. das Monatsmagazin für ehemalige Angehörige der Waffen-SS, Der Freiwillige, erwerben. Pfitzner hatte gleich zu Beginn mit Sonderrabatten und Aktionsverkäufen um Kunden geworben. Doch offenbar konnte sich das Geschäft allein durch die Laufkundschaft nicht halten.
Schon kurz nach der Eröffnung des Geschäftes kam es zu mehreren polizeilichen Razzien, wobei jeweils Material des verbotenen Netzwerks Blood&Honour gefunden wurde.
Nach wie vor betreibt Pfitzner den Online-Versand „moreh8“.
Seit der Geschäftseröffnung war es immer wieder zu kreativen Aktionen von AntifaschistInnen gekommen. Mehrfach wurden die Scheiben des Ladens zerstört und die Fassade farblich verändert.
Es kann davon ausgegangen, dass die Unrentabilität des Geschäfts, aber auch der stetige „Wind von links“, Martin Pfitzner zur Schliessung veranlasst haben.
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