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1. Mai - Kleinstadtmarathon in SachsenART DresdenDes einen Mißerfolg ist des anderen Erfolg. Während die Kameraden um die NPD erfolglos versuchten in Erfurt zu demonstrieren, hielten die Freien Kräfte der Region wieder einmal an einem anderen Konzept fest. Wie im letzten Jahr versuchen sie mit ihrer „Kaffeefahrt“ durch die ländlichen Regionen „näher an den Bürger heranzukommen.“ In einigen Städten tauchten deshalb Gruppen aus dem Spektrum der „Freien Kräfte“ auf - dies zählte für Pirna, Freital, Radeberg, Hoyerswerda, Roßwein, Riesa und Oschatz. In Pirna fand sich eine 20köpfige Gruppe in der Nähe des Linkspartei-Standes ein und versuchte zu provozieren. Nach einiger Zeit erfolglosen Agierens gingen sie und tauchten auch nicht wieder auf. Anders in Freital. Hier planten etwa 30 Nazis eine Spontandemonstration, die allerdings nur von kurzer Dauer war. Im Gegensatz zum letzten Jahr gab es aber eine wesentlich geringere Teilnahme. Angemeldet hatte diese vermutlich Dirk Abraham, der Kreisvorsitzende der NPD im Weißeritzkreis. Es muss davon ausgegangen werden, dass die Freien Kräfte der Region auch weiterhin zu dieser Art von Aktionen zurückgreifen werden, denn es ist nicht das erste Mal und außerdem waren sie im Vergleich zu ihren Kameraden in Erfurt erfolgreicher. Dennoch ist fraglich, ob sie ihr selbstgesetztes Ziel „näher an den Bürger heran zu kommen“ damit erreichen, dass sie Scheiben eines Jugendhauses einwerfen. |
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