Die üblichen Verdächtigen ...

die Dezemberveranstaltung des Nationalen Bündnis Dresden

ART Dresden

Für den 07. Dezember kündigte das NBD seine letzte Veranstaltung des Jahres an. Gemeinsam mit der JLO sollte Weihnachtsfeier sein, als Weihnachtsmann, pardon Redner, war der NPD-Bundesvorsitzende Udo Voigt angekündigt.
Wie schon zu den letzten Veranstaltungen trat das übliche Problem des Veranstaltungsraumes auf. Dem NBD fällt es nach Eigenangaben schwer, geeignete Räume zu finden, da offenbar antifaschistische Aktivitäten den Wirten die damit verbundenen Risiken deutlich gemacht haben. Diesmal wurde der Betreiber von allein aktiv und kündigte den Neonazis, als er merkte wen er dabei war, in sein Haus zu lassen. Die Neonazis trafen sich dennoch vor dem Hotel, um dann zum Ausweichort zu fahren: Das Restaurant "Dresden Blick" auf der Kohlenstraße.

Hier kamen dann nach und nach ca. 80 Neonazis aus ganz Sachsen, sowie angrenzenden Bundesländern, an. Für Antifas war dabei jedoch keinerlei Überraschung. Es waren die üblichen Verdächtigen, die auch schon die letzten NBD-Veranstaltungen besuchten. Frithjof Richter, Wolfgang Schwarz, Elli Dobberstein, Holger Apfel, Freie Kräfte Dresden, usw. usf.. Nach nicht einmal zwei Stunden war der offizielle Teil der Veranstaltung schon vorüber und die Neonazis zogen wieder von dannen.

Zu resümieren bleibt zweierlei: Dem NBD gelingt es weder mobilisierend in die Szene zu wirken, geschweige denn Teilnehmer außerhalb des eigenen Dunstkreises zu ziehen. Antifas müssen weiterhin aktiv bleiben, damit Anbieter von Veranstaltungsräumen die Neonazis nicht mehr ins Haus lassen.

 
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