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Das "Nationale Bündnis Dresden" scheut die Öffentlichkeit und das ist gut so !ART Dresden, 10. November 2003"Rettet Dresdens Baudenkmäler. Stoppt das `Libeskind-Projekt´" sollte es am 8. November bei einer Kundgebung des NB Dresden ursprünglich am Stadtmuseum in Dresden tönen. Da den unbedingt in den Stadtrat einziehen Wollenden das kommunale Geschehen weit weniger geläufig ist, als sie immer glauben machen wollen, mussten sie von der Stadt darauf hingewiesen werden, dass der gewünschte Platz nur zu Teilen zur Verfügung steht. Die seit Wochen sowohl im als auch vor dem Museum stattfindenden Bauarbeiten, waren den nationalen Helden bisher entgangen. Die Anmeldung wurde daraufhin zurückgezogen. Der Info-Stand, den die Nazis trotzdem stattfinden lassen wollten und an dem auch Heiner Kappel, Vorsitzender der Deutschen Partei (DP), sprechen sollte, fand schließlich nicht statt. Ob sie ihn nun aufgrund angekündigter Gegenaktivitäten bereits im Vorfeld absagten oder wegen der am Samstag anwesenden Antifas kuschten, halten wir für unerheblich. Fakt ist, das Nationale Bündnis hat an diesem Tag vor antifaschistischen Protesten kapituliert und sich nicht in der Öffentlichkeit präsentieren können. Auch mit ihrer Saalveranstaltung wichen die Nazis in die Umgebung aus. Mitten in einem Coswiger Gewerbegebiet neben einer Walzgießerei fanden sie sich zusammen. In der Kantine und den Räumlichkeiten des "Privaten Bildungsinstitut in Coswig gGmbH" versammelten sich am Nachmittag reichlich 100 Gäste. Bis auf wenige Ausnahmen reisten sie aus der unmittelbaren Umgebung von Dresden an. Aus der Landeshauptstadt waren die üblichen Verdächtigen vertreten. Neben Kappel sprach noch der Vorsitzende der Jungen Nationaldemokraten Stefan Rochow und Jörg Hähnel musste zum wiederholten Male die Gitarre stimmen. Die Frage, ob derlei Darbietungen zur "Erbringung von Bildungsleistungen auf allgemeinem und sozialen Gebiet" des gemeinnützigen (!) Bildungsinstituts gehören, sollte sicher der Gesellschafter und gleichzeitige Geschäftsführer des Ladens, der Weinböhlaer Matthias Reichelt beantworten können. Alles in allem verlief das Wochenende für das Nationale Bündnis Dresden bei weitem nicht so erfolgreich, wie sie es selbst geplant hatten. Damit dies auch in Zukunft so bleibt, wird gegen das Treiben dieser "Kantinennationalisten" immer wieder offensiv vorgegangen werden. |
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