"Sächsischer
Wolf" in Freital
Hier fand die NPD-Pressekonferenz am Tag nach der Landtagswahl
statt. Einen blöderen Ort hätte sich die NPD nicht
aussuchen können - die zahlreichen Journalisten, sofern
sie überhaupt berichten, erwähnen natürlich ausführlich,
wie heruntergekommen diese Absteige ausserhalb Dresdens ist.
Dazu war der "Sächsische Wolf" nicht zum ersten
Mal von den Nazis gemietet. Doch bisher war der Ort konspirativ
mit Vor-Treffpunkt gehändelt worden. Auch die Journalisten
zur Pressekonferenz hatten als "Schleusungspunkt"
den gegenüberliegenden Busbahnhof genannt bekommen.
Nun jedenfalls zeigen sich beim "Sächsischen Wolf"
noch mehr Verfallserscheinungen - kaputte Scheiben.
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notdürftig
abgedecktes Kitsch-Ambiente im "Sächsischen Wolf"
- dazu Marx, Leichsenring, Apfel und Voigt für die NPD. |