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Kein
Sprung ins kalte Nass
Das Dresden ein beliebter
Ort für rechte Aufmärsche ist, ist nicht wirklich neu.
Das bis auf wenige, kaum jemand ein Problem damit hat und die
starke rechtsradikale Struktur sind sicherlich Gründe für
diesen Zustand. Das aber der vielgelobte "demokratische", "antifaschistische
Widerstand", der sich nicht mehr als zu einem "bunt statt braun"
oder ähnlichem Quatsch hinreißen läßt, vielmehr
das Ansehen der Region im Auge hat, scheint kaum jemand zu stören,
dürfte aber inzwischen aufgefallen sein. An den meisten Orten
der BRD sieht es nicht anders aus. Das ist überall so und
in Dresden eben auch. Das solche Ereignisse und gerade die antifaschistische
Mobilisierung eben auch unter Ignoranz sämtlicher linksradikaler
kritischer Position stattfinden kann zeigt der 15. Juli 2000.
Der NPD-Kreisverband Dresden hatte ein Demonstration "gegen die
Ausplünderung Deutschlands" angemeldet. "Wir werden nach
über 50 Jahren immer noch für den zweiten Weltkrieg
zur Kasse gebeten. Immer neue Zahlungen an angebliche Opfer des
zweiten Weltkrieges."(NPD-Aufruf zur Demonstration) "Ausplünderung"
meint hier die Almosenzahlungen an ehemalige NS-ZwangsarbeiterInnen.
Deshalb ist es auch nicht verwunderlich das dieser Aufmarsch gerade
jetzt stattfand. Wurden doch die Verhandlungen über die Entschädigung
der NS-ZwangsarbeiterInnen am 17. 7. 2000 abgeschlossen. Die SächsZ.
meldete am 18. Juli Vollzug: "Entschädigung für NS-Zwangsarbeiter
besiegelt". Der für solche Themen zuständige neurechte
Kolumnist Christian Striefler schreibt unter der Überschrift:
"Verantwortung bleibt": "Es ist kleinkariert heute die Kritik
in den Vordergrund zu stellen." Womit er natürlich auf die
Versöhnung von Tätern und Opfern spekuliert, denn von
Kritik am Verhalten der Deutschen während der Verhandlungen
wollen Leute wie er nichts hören. Er meint die "Kritik" d.h.
die antisemitisch aufgeladene Verhöhnung der Opfer durch
die Deutschen. Er schreibt: "Schweigen wollen wir über die
überzogen erscheinenden Ansprüche der vor allem amerikanischen
Anwälte. Selten hat das geflügelte Wort "Sie reden von
Jesus und meinen doch Cotton" besser zur Charakterisierung einer
nur mühsam zur verbergenden Geldgier gepaßt." Es wäre
eine Farce wenn Nazis die Entschädigungspolitik der Berliner
Republik in Frage stellen würden, weshalb sie sich teilweise
in eben so kritisch-moralischem abwägen bemühen. Die
antisemitische Rede der Nazi-Kaders Steffen Hupka verdeutlicht
dies, denn "das ganze Geld geht an irgendwelche überseeischen
jüdischen Organisationen und kommt nicht den wirklichen Opfern
zugute." Die Deutschen wollen bestimmen wie mit ihrem Geld umgegangen
werden soll. Die Nazis wissen schon sehr genau, daß es hier
um mehr geht, weshalb sich ihre Argumentation, wie so oft nur
in ihrer Verbalradikalität von der gesellschaftlichen Diskussion
unterscheidet. Denn mit dem Ende der Entschädigungsdebatte
und der Entschädigung wird das "neue Deutschland" im historischen
Sinne endgültig befreit. Schließlich soll ein Schlußstrich
unter die negative Bewertung der deutschen Vergangenheit gezogen
werden. In der Begründung zum Gesetzentwurf für das
Stiftungsgesetz heißt es: "Die Stiftung soll zur Jahrtausendwende
ein abschließendes Zeichen für die umfassende Wiedergutmachung
und Entschädigung nationalsozialistischen Unrechts in der
BRD setzen. Die bisherigen Regelungen ergänzend, soll sie
Diskussionen über weitere Maßnahmen beenden und allen
Beteiligten Rechtsfrieden einräumen." Das verstehen auch
Leute wie Günter Grass, das gute Gewissen der Nation, wenn
er mit der Journalistin Carola Stern und dem Pädagogen Hartmut
von Henig, die Volksgenossen zur Zahlung von zwanzig Mark aufruft,
um die Befreiung zum kollektiven Erlebnis werden zu lassen. (SZ
13.7.00) Die SPD-Fraktion des sächs.Landtages folgt auf dem
Fuße und will sich daran beteiligen. Oder Leute wie Klaus
Enderlein und Peter Grohmann von der BürgerIni.: "Es gibt
nichts gutes, außer man tut es" (sic!)1
Oder die Mitarbeiter der SAX die in ihrem Juli Heft mit ziemlich
deutschem Charme nach "Solidarität oder Moral" fragen. Das
ihnen nicht mehr einfällt als ein paar Dresdener Firmen zu
interviewen, die zwar alle "zu fraglichen (!) Zeit nicht existent"
waren, aber doch etwas eingezahlt haben. Der Holsten-Pressesprecher
Udo Franke meint zur Frage der Motivation: "Man kann es mit einem
Wort sagen: "Solidarität mit der deutschen Wirtschaft" und
weiter ist zuerfahren das es "keine Hinweise auf Zwangsarbeit
gebe" Na, dann Prost!2 Hans Meyer-Ullner,
Geschäftsführer der R.Krautwald-Maschinenfabrik aus
Pieschen ist dem Zeitgeist eben so nahe, denn er "sieht aber auch
die Gefahr, dass das ganze Geld nicht den Opfern, sondern deren
"Anwaltskaste" zu gute kommt. Deren Verhalten käme im manchmal
schon wie Erpressung vor. Aber das ist auch eine Solidaritätsaktion
der dt. Wirtschaft dem dt. Volke gegenüber..."
Soweit die SAX. Gerade hier
lassen sie ihrem antisemitischen Ressentiment freien Lauf, um es
gerade dazu zu nutzen sich als die eigentlichen Opfer darzustellen.
Das die Deutschen um als gleichberechtigt zu gelten, (noch) immer
wieder ihre Läuterung betonen müßen, gehört
ebenso dazu wie ihre eigene Einopferung. Als Opfer Hitler`s, des
"alliierten Bombenterrors", "kommunistischer Willkür" und jetzt
Opfer "amerikanischer Anwälte". Inzwischen versuchen revisionistische
Kreise aus dem CDU-Umfeld, angebliche Zwangsarbeit in alliierten
Kriegsgefangenenlagern zu thematisieren und drohen bereits mit Klagen.
Die historische Parallelisierung und die Relativierung wird nicht
unterbleiben.
Regionalismus, Aktionismus
und Wimpel versus Inhalte ?
Ärgerlich wird es wenn
die "autonome Szene" sich gerade mal zu einem "schluß mit
lustig" durchringt und mit absoluter, aber systematischer Ignoranz
dieser Fakten gegen den NPD-Aufmarsch mobilisiert. Ob es am grassierenden
Praxisfetischismus und der damit einhergehenden Theoriefeindlichkeit
liegt, oder schlichte Unfähigkeit der Grund ist, bleibt noch
offen. Kompensiert wird dies völlige Inhaltslosigkeit durch
das ewige beschwören des "gemeinsamen Feindes", daß wahrscheinlich
auch die Leute vom ASN dazu brachte ein Transpa mit der Aufschrift:
"Jetzt Reichts"3 zu zeigen. Das offenbart,
daß es hier auch nicht mehr um die Opfer deutscher Vernichtung
geht sondern jede antifaschistische Bemühung zur Revierverteidigung
verkommen muß. Es ist kontrovers, aber berechtigt zu fragen
ob sich die Antifa-Aktivisten und gerade die A2D2-Mitglieder, mit
einer völlig inhaltslosen, sinnentleerten Politik und vor den
Opfern der Deutschen schier unermeßlichen Respektlosigkeit
nicht minder den Vollzug deutscher Normalität, im Sinne eines
"wer schweigt, stimmt zu" mittragen. Um nicht falsch verstanden
zu werden, wenn nicht mal ein Aufruf zustande kommt, in dem auf
das Thema eingegangen wird und hier wäre das bitter nötig
gewesen, dann wirkt das fatal und zeugt von größter politischer
Blindheit. Das drückt sich dann in so dilettantischen Initiativnamen
aus wie: "Dresden bleibt bunt statt braun", der den VerfasserInnen
offenbar leichter eingefallen ist, als eine inhaltliche Stellungnahmen,
was einiges über politische Prämisssen sagt. Das es offenbar
einfacher ist bunte Plakate zu machen, verwelkte Wimpel zu schwenken
und (im schlechtesten Sinne) die Muskeln spielen zu lassen ist,
mehr als peinlich. Doch offenbar bewahrt jedes billige Bewegungslabel
vor der Beschäftigung mit der Realität und diesem verabscheuungswürdigen
Land.
für die Abwicklung
der Deutschland AG 1Hier bewahrheitet
sich der Spruch: "Wer nach allen Seiten offen ist, ist nicht ganz
dicht" in Gänze
2Holsten ist das Mutterunternehmen der Dresdner Feldschlößchen
AG
3mehr stand wirklich nicht darauf
up
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alemannen,
teutonen, germans, krauts - und die aliens sind überall
envia wirbt mit "fremde lassen
sie ja auch nicht in ihre wohnung" für heimat-strom.
Das freundliche gelbe alien hebt die Hand zum Gruß und schaut
so von den Plakat-Werbewänden herab. Aber wir wissen genau:
so ein Alien ist niemals freundlich, und wenn doch, dann stecken
da wieder obermiese interessen dahinter. Genau so ist es, denn die
Hand ist keine Hand sondern ein Stromkabel, welches den alemannen
strom in die wohnung liefert - aber den falschen, den undeutschen,
den fremden strom. Und das ist nun mal nicht zu ertragen. Die Wohnung
hat sauber zu sein, "Fremde lassen sie ja auch nicht in ihre Wohnung"
und wenn in den alemannischen familien die übelsten gewaltverhältnisse
ausgeübt werden bleibt man auch lieber unter sich. "Die hip-hopper
kommen via satellit" das ist gerade so zu ertragen, die popstars
dürfen "via Radio" kommen am liebsten natürlich mit deutschrockquote.
"caipirinha, cuba libre und bloody mary" dürfen persönlich
vorbei kommen - man hat ja nichts gegen fremde, die man "richtig
gut kennt" - wie kann man also fremdenfeindlich sein? auch beim
strom ist es besser "ihn schon lange zu kennen", aber das reicht
nicht aus. deutscher strom soll's sein. was deutscher strom ist?
na, "strom aus der heimat" natürlich.
letztes jahr noch mußte
sogar richtig gekämpft werden für deutschen strom. Mit "wir
wehren uns"-Transparenten haben 500 Kraftwerker und Kohlekumpel für
der Staatskanzlei für den Erhalt des Ost (!)-Energieversorgers
VEAG demonstriert. (Zitat Morgenpost 23. 10. 99) Die unbeschreibliche
Dummheit, aber auch Gefährlichkeit dieses deutschen Packs sammelte
sich in einem Transparent mit der Aufschrift: "Unser Strom ist auch
deutsch - zwar farblos aber sauber!" Statement des Betriebsratschef:
"Wir sind bereit zu kämpfen". Ob der Kampf primär für
die Säuberung Deutschlands geführt wurde oder für sauberen
deutschen Strom blieb offen.
Aber jetzt isser ja da, der reine
Strom, damit das alemannische Pack richtig konsequent deutsch sein
kann. Auch der öko-bewegte teil des packs kann jetzt froh sein,
dass der unerträglichen yellow-strom-werbung endlich eine saubere
alternative entgegengestellt wurde. da hat sich das bekotzen der yellow-strom-werbung
mit radioaktivitäts-symbolen echt gelohnt. das gelbe alien bekommt
damit noch mal eine verstrahlte nuance, die es zwar nicht gebraucht
hätte, um schrecklich zu sein, aber nett isses trotzdem wenn
"linke" das deutsche pack noch ein bißchen aufpeppen.
die Zitate sind der envia-Werbung
entnommen
up
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| resist
to it! and fight back after a racist attack in dessau the victomized
person died
an angry demonstration has been on 16th june
Am Sonntag, den 11. Juni 2000 gegen 2 uhr morgens
überfielen mind. drei Neonazis A. im Dessauer Stadtpark und schlugen
A. brutal zusammen. Seine Verletzungen waren so schwerwiegend, dass
A. am 13. Juni auf der Intensivstation verstirbt. Die 16-, 17-, und
25-jährigen Nazis befinden sich mittlerweile in Untersuchungshaft,
sie grölten während der Tat neofaschistische Parolen, dieser
Umstand wurde selbst vom zuständigen Staatsanwalt nicht dementiert.
Das mordlustige Trio nahm dabei den Tod des Opfers zumindest billigend
in Kauf, zogen sie doch ihr Opfer nach der Prügelorgie die Kleidung
aus, warfen den bereits schwerverletzten in ein Gestrüpp und
erschwerten der eintreffenden Rettungsmannschaft somit dessen Auffinden.
Nachdem 5000 Bürger am 16. Juni eine Gedenkdemonstration
veranstalteten, gab es eine autonome Demo mit etwa 400 Leuten, welche
im Anschluß an die genehmigte Route in die Dessauer Passagen
abbog und für einigen Sachschaden sorgte.
Die Dessauer Flüchtlinge fordern in einer
gemeinsamen Erklärung ihre Verlegung in den West-Teil der BRD
bis zum Monatsende. ("Es ist nicht gut für Schwarze, hier zu
leben...")
up
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| Hallo,
das ist die Fortsetzung der Nachricht vom Infoladen.
Kurz zur Erinnerung: Die Interim ist wieder
da und das neue Antifa-Infoblatt. Neu:
Der Nachbereitungsreader zum Verstärkerkongress (Leipzig) ist da,
er enthält die Mitschnitte sämtlicher Referate und große
Teile der unsäglichen Diskussionen. Weiter
geht es also mit den kurzen Abrissen zum Infoladen-Bestand an Zeitungen,
Büchern und Broschüren (Fortsetzung folgt).
off limits; antirassistische zeitschrift
aus hamburg
[1/2000; off limits "wie weiter / Kriminalisierung
im Grenzregime / 2 Afrikaner, 5 Botschafter, 1 Vorladung zum 13.
März"]
Die Zeitung überzeugt auf Anhieb durch ihre Fotografien, u.a.
von Marily Stroux, die mit ihren Fotos schon mehrere Bildbände
herausgegeben hat und für die Fotografie Mittel ihrer Politik
ist. In der Mitte der aktuellen Ausgabe findet sich eine Bildergeschichte
der AG Blinde Passagiere "Ein Schiff wird kommen...", der ein Video
zugrunde liegt. Nun erstmal zu den schlechten Nachrichten: Sollten
sich keine neuen MitarbeiterInnen bei Redaktion, Layout, Vertrieb
etc. finden, ist dies die letzte Ausgabe der off limits. Gründe:
Angesichts der verstreuten, resignierten, professionalisierten und
zurückgezogenen antirassistischen Initiativen ist nicht mehr
klar für wen diese Zeitung Diskussionsforum ist. Widersprüche
und Differenzen in der antirassistischen Arbeit (Sozialarbeit als
"sich im Elend einrichten" "antirassistische attitude" Selbstorganisation
von Flüchtlingen und EinwanderInnen) lassen sich schwer in
einer politischen Praxis umsetzen.
Zu den Verhaftungen von Axel, Harald und
Sabine wegen "Revolutionäre Zellen" / "Rote Zora" Durchsuchungen
des Mehringhof, Berlin (wg. Sprengstoff ; war aber nix da) gibt
es einen ausführlichen Artikel, der durch die inhaltlichen
Bezüge ausgesprochen interessant ist. (RZ-Kampf gegen Rassismus
in den 80igern; Wirkung der Verhaftungen auf die FlüchtlingsunterstützerInnenszene
Berlin etc.)
Zwei Artikel zu Freiberg (wo der BGS Juli
98 Flüchtlinge hetzte und sieben Kosovo-Albaner (!) starben)
und wie's dort weiterging.
Ein Artikel zum Prozess gegen Safwan Eid (Lübeck,
1996, Brandanschlag auf Flüchtlingsunterkunft), der inzwischen
tatsächlich freigesprochen wurde! Wer das jetzt zum ersten
Mal hört: macht nichts, im Artikel ist erwähnt das die
Linke so verpennt ist, das der Freispruch kaum Thema war; trotz
der großen Kampagnen dafür, auch in Dresden.
Wer jetzt denkt, nun sind ja langsam alle
Infos dieser Zeitung hier drin liegt falsch, da sind noch Haufen
spannender Sachen mehr dabei ("BügerInnen beobachten die Ausländerbehörde",
interaktive Ausstellung "Unerwünscht", etc.).
zag; antirassistische zeitschrift,
berlin [2/2000; islambilder]
Der so unermüdlichen und freundlichen
ZAG hat's die Sprache verschlagen ; das Editorial ist eine gnadenlose
Zynik. Der Schwerpunkt nennt sich daraufhin: "Konzepte antirassistischer
Arbeit". Angesichts des vielfältigen Anti-Islamismus, der aktuell
wichtige Funktionen in germany erfüllt, danken wir hiermit
zag für die ausführliche Bezugnahme im Schwerpunkt auf
islambilder / tausendundeinrassismus /etc.
Für fans von Diskurstheorie ein
aktueller Beitrag zu "Diskurs und Rassismus" ; in high quality,
quasi ein Muss. Dazu gute Rezensionen (z.B. über das Buch "Schicksal
und Herrschaft ; Materialien zur Kritik an der New-Age-Bewegung
; schön, was es alles gibt!)
bundesdeutsche Flüchtlingspolitik
und ihre tödlichen Folgen; Dokumentation 1993 bis 1999; antirassistische
initiative e.v. berlin [7. aktualisierte Auflage, Anfang 2000]
Die Broschüre belegt, das im
dokumentierten Zeitraum mindestens 113 Menschen auf dem Weg in die
BRD oder an den Grenzen starben ; mehr Ermordete als durch rassistische
Übergriffe. 130 Seiten, 13 Mark.
up
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