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Sven Hagendorf wir stehen
jetzt vor deinem Tor,
wir komm nicht rein,
wir stehn davor.
Hier bleiben wir auch für ne Weile,
und sagen dir so manche Zeile.
Schon 99 warst du ganz vorn,
beim Pressefest Europa Vorn.
Auch damals musstet ihr früher
weg
Ins Hygienemuseum gehört kein Dreck.
Dann lerntest du ne Kamera halten,
war ja nicht schwer, musstest nur schalten.
Doch dann hast du auf Linke und andre gehalten,
was uns kaum stört, es gibt weit schlimmere Gewalten.
Nerven tut mehr: Dich sieht man zu oft
Und immer in der Hand die Kamera.
Deine Bilder zeigst du gern Ronny und den Jungs vom Thor,
du magst sie sehr, hast gemietet den Flor.
Dort tanzt ihr gern zu deutscher Musik
Und kämpft immer wieder nen sinnlosen Krieg.
Ihr habt keine Chance gegen die Kumpanei mit Antifabanditen
Und so wars zu Ende mit Naziklub mieten.
Euer Kampf ohne Aussicht und jeden Zweck.
Es bleibt dabei: Das Thor muss weg.
So schreibt es euch hinter die Ohren,
wir vertreiben euch aus allen Thoren.
Denn wir gehören zu den Größten
ihr seid nichts,
wir die Antifa Dresden.
Du lebst hier mit Vati und Familie im Hecht,
du weißt es selbst, es bekommt dir schlecht.
Dein Auto war kaputt so manches mal.
Ein kleines Gewitter für dich aus Stahl?
Zumindest gekostet hats dich ne Menge,
das trieb schon ganz andre in die Enge.
Beim Sozi bist du ein guter Kunde,
als Detektiv verdienst du schwarz pro Stunde.
Bei der NPD bist du gar Funktionär,
ach wenn alles wie früher wär?
Nur reissen könnt ihr hier nicht viel,
denn hier gibts ne Antifa mit ner Menge Stil.
Sven höre gut zu, wir sagens
nicht wieder.
Antifas haben die besseren Lieder
Du kannst uns verstehen.
noch kannst du gehen.
Und eines raten wir dir, du Wicht.
Film keine Antifas mehr nicht.
Und weil ich dich so fragend jetzt seh
Viele Grüße vom Dresdner ART. |