| Der
Nazikader - Ihr Nachbar
Liebe Dresdnerinnen und Dresdner,
im für gewöhnlich recht ruhig
und beschaulichen Stadtteil Striesen wohnen seit geraumer Zeit
zwei nicht unbedeutende Mitarbeiter der
NPD-Fraktion im Sächsischen Landtag. Davon wollen wir Sie
heute in Kenntnis setzen.
Da Ist Holger Szymanski ...
Holger Szymanski ist 35 Jahre alt und arbeitet im Deutsche-Stimme-Verlag
der NPD in Riesa.
Parallel dazu firmiert er als Pressereferent der NPD-Fraktion.
Bis Ende April 2007 war er hier Pressesprecher und stellvertretender
Fraktionsgeschäftsführer.
Gleichzeitig war er Mitbegründer und Pressesprecher des
Nationalen Bündnis Dresden e.V.
Szymanski ist seit den frühen 90er Jahren in der neonazistischen
Szene Dresdens aktiv. Zuerst bei den Republikanern politisiert,
war
er Aktivist der Dresdner Burschenschaft „Cheruscia“
und galt hier 1998 als einer der Organisatoren eines „Winterkolleg“
in Dresden, an
welchem u.a. Funktionäre der NPD, und der neonazistischen
„Junge Landsmannschaft Ostpreußen“ teilnahmen.
Szymanski pflegte dabei auch Kontakte in die militante neonazistische
Szene. Seit 1993 war er mit Aktivisten der Wiking Jugend (WJ)
bekannt. Diese wurde 1994 verboten und stand in der Tradition
der Hitler Jugend. Wie gut diese Kontakte waren zeigt, dass
er nebst Bild Erwähnung im Buch „Die Sächsische
Wiking-Jugend“ von Frank Kaden fand. Kaden war bis zum
Verbot der Gauleiter Sachsen der WJ.
Zudem formulierte Szymanski das Grußwort für das
Buch. Darin betonte er die guten Verbindungen zwischen gemäßigteren
und militanten Neonazis: „durch die Darstellung der gesamten
Bandbreite der Kontakte der Wiking-Jugend in Sachsen (soll,
Anm.) gezeigt werden, dass es, vor allem an der Basis durchaus
viele Gemeinsamkeiten innerhalb des rechten Lagers gibt, auch
wenn das manche Parteifunktionäre nicht so gern hören.“
Zusätzlich gehörte Szymanski neben Kaden dem Vorstand
des „Kulturkreis Dresden- Stadt“ an, der das Buch
herausgab.
Seit seinem Engagement für und in der NPD, schreibt Szymanski
regelmäßig für die Holger Szymanski NPD-Zeitung
Deutsche Stimme. Mit seiner Vielzahl an Funktionen und seinen
langjährigen guten Verbindungen in die verschiedenen Spektren
der neonazistischen Szene ist Holger Szymanski eine wichtige
Schlüsselfigur für die NPD geworden.
Holger Szymanski wohnt Eisenacher Straße 23.
Und dann ist da Arne Schimmer...
Er trat am 1. Mai 2007 die Nachfolge von Szymanski als Pressesprecher
der NPD-Fraktion an. Genau wie dieser ist Schimmer schon länger
für die NPD in Sachsen aktiv. Zuerst als Mitarbeiter der
Deutschen Stimme, später als wissenschaftlicher Mitarbeiter
der Landtagsfraktion für die Themen Wirtschaft und Globalisierung.
Schimmer ist außerdem Mitglied im Bundesvorstand des Nationaldemokratischen
Hochschulbundes (NHB), einer NPD-nahen Studierendenorganisation,
und der rechten Burschenschaft Dresdensia-Rugia aus Gießen.
Als „NPD-Chefideologe“ für Wirtschaftsfragen
ist der gelernte Ökonom maßgeblich mitverantwortlich
für die Entwicklung einer Ideologie des
völkischen Antikapitalismus und dessen Etablierung innerhalb
der NPD.
Als Pressesprecher der NPD-Fraktion trägt er dazu bei,
die neonazistischen Hetztiraden der Abgeordneten medial aufzubereiten.
Arne Schimmer wohnt auf der Ermelstraße 13.
Neonazis in der Nachbarschaft?
Das muss nicht sein!
Sie als Anwohnerinnen und Anwohner können dazu beitragen,
dass es bald schon wieder ruhig und beschaulich zugeht in Strießen.
Wenn die zwei braunen Vögel ausgeflogen sind.
Zeigen Sie Holger Szymanski und Arne Schimmer, was Sie von ihnen
halten. Lassen Sie nicht zu, dass hier Neonazis ungestörte
Rückzugsräume haben und ihre rassistische Propaganda
vorbereiten.
Geben Sie den Neonazis Platzverweise!
Antifa Arbeitsgruppe Information.
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