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Heute, 30. Januar 2006, Rechtshilfeveranstaltung der Roten Hilfe
im AZ Conni, Rudolph-Leonhard-Str. 39 in Dresden - be prepared,
before it's too late!
NPD provoziert
am Holocaust- Gedenktag
Nachdem die NPD-Fraktion im sächsischen Landtag bereits
eine Landtagsfahrt nach Auschwitz abgesagt hatte und eine Teilnahme
an jeglichem Gedenken an die Opfer des Nationalsozialismus ablehnte,
provozierten die Neonazis am Holocaust-Gedenktag mit einer Presse-Erklärung.
Es war bewusst der 27. Januar, welchen sie sich als Veröffentlichungsdatum
ihrer Presse-Erklärung ausgewählt hatten. Dies ist der
Jahrestag der Befreiung des Vernichtungslagers Auschwitz durch
die sowjetische Armee.
Die NPD-Fraktion richtete als Antwort auf die Einladung zum Besuch
der Gedenkstätte Auschwitz eine Einladung an Landtagspräsident
Iltgen zur Teilnahme am Neonazi- Großaufmarsch in Dresden
am 11. Februar. In der Sitzungswoche vom 24. bis 26.01. zeigte
sich die NPD bereits von ihrer hässlichsten Seite. Im Gegensatz
zu anderen Sitzungen, bei denen sie hin und wieder aus taktischen
Gründen nach Zustimmung im konservativen Lager ringen, zeigten
sie diesmal die ganze Woche über ihre wirkliche Fratze. Ungeschminkt
wurde gegen alles, was mit Pluralismus und freiheitlichen
Grundwerten zu tun hat gehetzt und die Nazis kassierten damit
so viele Ordnungsrufe wie noch nie (
siehe Artikel bei NiP).
Die Strategie dahinter ist offensichtlich: Wenige Wochen vor dem
Großaufmarsch in Dresden buhlt die NPD um Anerkennung bei
den freien Kameradschaften und anderen militanten Neonazis, um
sich auf dem JLO-Umzug als „revolutionäre Kraft“
feiern zu lassen.
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