| Wahrnehmungstörungen
und ihre Behandlung in Dresden
Heute widmen wir uns mal einer der Legenden und Mythen die immer
wieder zum 13. Februar wieder im anklagender Stimme und im Brustton
von Dresdener Opferdeutschen vorgetragen werden und wie resistent
diese Lügen gegenüber der Wahrheit sind und es ironischerweise
gerade die größer werdenden Neonaziaufmärsche
sind, die die Offiziellen dazu zwingen, die schon lange bekannten
Tatsachen den Dresdener Bürgern näher zu bringen. Dies
soll einmal am Beispiel im Umgang mit den Opferzahlen gezeigt
werden.
Noch während des zweiten Weltkriegs wurden vom Goebbelschen
Propagandaministerium an die Opferzahlen eine 0 angehängt,
so dass aus anfänglich mehreren zehntausenden Toten plötzlich
hunderttausende wurden. Damit sollten die Toten des Bombardements
als großes Martyrium hochstilisiert werden, und als Beweis
dafür dienen, dass die Alliierten die Deutschen kollektiv
vernichten wollten, um so den Kampfgeist der Deutschen angesichts
der sich abzeichnenden Niederlage noch einmal anzustacheln.
Später wurden diese Zahlen dann immer wieder ungeprüft
übernommen, und weiter verbreitet. Zu nennen ist da vor allem
der rechte Historiker und Holocaustleugner David Irving, von dem
mensch aber auch nichts anderes erwartet. Der jahrelang von den
Dresdener Bürgern gefeiert wurde, weil er die wilden Verschwörungstheorien
des Bürgermobs scheinbar wissenschaftlich fundiert untermauerte.
Leider war dies nicht nur auf das rechte Spektrum begrenzt, auch
sonst die sonst eher kritische Linke, ging den nationalsozialistischen
Geschichtsfälschern auf den Leim, was zum Teil aus ideologischen
Gründen geschah, da z.B. die USA bei vielen Linken als Hauptskriegstreiber
gelten und galten, und es ganz gut ins Bild passte, dass sie selbst
im zweiten Weltkrieg im großen Stil gegen die Zivilbevölkerung
vorging. So schrieb auch Ulrike Meinhoff im Jahr 1965 in der linken
Zeitschrift "konkret" in einem Artikel in dem sie sich
positiv auf Irving bezog, dass es keine gerechten Kriege gäbe
und Dresden der Beweis dafür sei, und verdoppelte die ohnehin
schon überhöhten Zahlen von damals auf 200.000. Zu ihrer
Entlastung sei gesagt, dass sie zumindest die Sache mit den gerechten
Kriegen noch mal überdacht hat, da sie sich später in
der Roten Armee Fraktion engagierte.
Lange Zeit fanden überhaupt keine ernsthaften wissenschaftlichen
Prüfungen des Sachverhaltes statt. Erst 1995 zum 50. Jahrestag
der Bombardierung gab das Dresdener Stadtmuseum im Auftrag der
Landeshauptstadt Dresden das Buch "verbrannt bis zur Unkenntlichkeit"
heraus. In dem Buch ist eine detaillierte Darstellung und Zählung
der Toten enthalten. Dabei wurden die Akten bis in die 60er Jahre
hinein ausgewertet. Bis zu dem Zeitpunkt also als noch Trümmer
geräumt und dabei Leichen festgestellt wurden. Bei allen
Daten wurden so genannte Schätzwerte mit einbezogen, die
auf Erfahrungswerten beruhten und die nicht mehr genau festzustellende
Anzahl der Toten betrafen. Da zum Ende der Aufräumarbeiten
in Dresden die Bombardierung doch schon fast 20 Jahre zurücklag.
Hierbei werden dann schon "nur" 25.000 Tote festgestellt.
Obwohl also die amtlich festgestellte Zahl damit offen von der
Stadt bekannt gemacht wurde, hinderte das niemanden weiter über
die hunderttausend Opfer des alliierten "Bombenterrors"
zu schwadronieren. Menschen die die Lügenmärchen in
Frage stellen werden immer noch als zynische Heuchler beschimpft
und nicht selten sogar körperlich angegangen. Nachdem im
Oktober 2004 dieselben Autoren das ebenfalls von der Landeshaupstadt
Dresden herausgegebene "Dresdener Geschichtsbuch 10"
veröffentlichen, in dem noch mal in einem ausführlichen
Beitrag die Zahlen der Toten wieder mit 25.000 angegeben werden,
kommt es erstmals öffentlich zu Debatten über die übertriebenen
Opferzahlen. Was vor allem auch an der medialen Öffentlichkeit
durch die größer werdenden Neonaziaufmärsche und
die Inszenierungen den NPD im sächsischen Landtag geschuldet
ist.
Die Stadt gibt jetzt offiziell 35.000 Bombentote an, was zwar
immer noch über den amtlich festgestellten Zahlen liegt,
aber für viele Dresdener Bürger schon ein Affront darstellt.
Aufgrund der größer werdenden Naziaufmärsche,
deren Mär vom aliierten Bombenterror ebenso wie bei den Bürgern
auf den übertrieben hohen Totenzahlen beruht, sieht sich
die Stadt unter Zugzwang, und verkündet öffentlichkeitswirksam
ein Historikerkommission einzuberufen, um die Gemüter zu
beruhigen. Diese Historikerkommission soll also öffentlichkeitswirksam
die schon längst amtlich festgestellten Zahlen zum Ergebnis
haben, da sämtliche vorliegenden Akten bereits von den Autoren
der Bücher "verbrannt bis zur Unkenntlichkeit"
und "Dresdener Geschichtsbuch 10"gesichtet worden sind
und könnte nur zu neuen Ergebnissen kommen, wenn sie anfängt
selbst neue Akten zu schreiben. So ist es auch kein Wunder, dass
bereits jetzt von der Historikerkommission Zahlen von 25.000 zu
hören sind. Ein "offizielles" Ergebnis wird noch
im Laufe dieses Jahres veröffentlich werden. So wird wieder
ein Stück, des Dresdener Opferschwindels hoffentlich endgültig
zu den Akten gelegt werden.
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