Jahrestag
der Bombardierung Dresdens -
Grund
zum Feiern - aber Dresdner trauern um tote Nazis
Es wird eine Neo-Nazi-Demo mit über tausend Teilnehmerinnen
geben (Anmeldung wie immer durch Alexander Kleber, Junge Landsmannschaft
Ostpreussen Dresden).
Bericht
Neo-Nazi-Demo 13. Februar 2001
Die Bürger werden versuchen, den Erfolg der Wetten-das
Stadtwette im Dez 2001 (Silhouette der Frauenkirche auf Theaterplatz
mit Kerzen) zu toppen, indem sie mit den Neo-Nazis vor der
Frauenkirche trauern.
Und es werden auch wieder "Linke" die Stimmung nutzen,
um gegen Krieg zu demonstrieren und wie immer wird das funktionieren.
Auf dass die Volksgemeinschaft komplett werde.
Das deutsche Opferkollektiv in Hochform gibt's also wieder
mal zu erleben, wer's sich noch nicht vorstellen kann, dann
ist das der Termin, sich das mal anzuschauen.
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Veröffentlichung der Stadt
Dresden vom 05. Februar 2002
Dresden
gedenkt der Zerstörung vor 57 Jahren
Die Dresdner werden am 13. Februar in
zahlreichen Veranstaltungen an die Zerstörung der Stadt vor
57 Jahren erinnern.
Oberbürgermeister Ingolf Roßberg lädt
für 11 Uhr alle Bürgerinnen und Bürger zur traditionellen
Kranzniederlegung auf dem Heidefriedhof ein. Erwartet werden
Vertreter der Sächsischen Staatsregierung, des Sächsischen
Landtages, des Regierungspräsidiums, des Bundestages und des
Stadtrates. Die Kränze werden von Polizeischülern getragen.
Die Dresdner Verkehrsbetriebe bieten einen kostenlosen Bustransfer
an.
10.15 Uhr ist Abfahrt ab Rathaus Goldene
Pforte zum Heidefriedhof und von dort, Abfahrt an der Trauerhalle,
gegen 11:45 Uhr zurück zum Rathaus.
Der Sachsen-Marathon e. V. ruft alle
Sportinteressierten zum „5. Dresdner Friedenslauf" auf. Dies
kann zu Fuß, per Mountainbike, Skater, Rennrad oder mit dem
Rolli erfolgen. Start ist 9 Uhr am World-Trade Center, Freiberger
Straße. Die Strecke führt zur Annenkirche, Prager Straße,
Altmarkt, Schloßstraße, Frauenkirche, Synagoge, Terrassenufer,
Schloßplatz, Große Meißner Straße, Königstraße, Albertplatz,
Neustädter Bahnhof, Großenhainer Straße zum Heidefriedhof.
Dort nehmen die Sportler an der Kranzniederlegung teil. Der
Lauf führt dann zurück über die Meißner Landstraße, Großenhainer
Straße, Hubertusstraße, Rehefelder Straße, Leipziger Straße,
Marienbrücke, Freiberger Straße zum Freiberger Platz.
12.30 Uhr hält Professor Dr. Arnulf
Baring, Politikwissenschaftler und Historiker, einen Vortrag
zum Thema "Es lebe die Republik, es lebe Deutschland!" in
der Hauskapelle des Kempinski Hotels Taschenbergpalais. Prof.
Baring ist 1932 in Dresden geboren und war Zeuge der Luftangriffe
auf Dresden am 13. Februar 1945. Veranstalter ist die Agentur
WortReich. Der Eintritt kostet 16 EUR, für Schüler und Studenten
12 EUR.
Igeltour lädt für 14 Uhr zum Stadtrundgang
"Dresdens heimliche Mitte" ein. Treff ist an der Prießnitzstraße/Ecke
Bautzner Straße. Dem schließt sich ein weiterer Stadtrundgang
an. 15 Uhr ist an der Kreuzkirche Treff für "Dresden 2006
- ein visionärer Stadtrundgang" mit Bürgermeister Herbert
Feßenmayr. Organisator ist der Verein für Regionale Politik
und Geschichte e. V.
Für 14 Uhr hat das FrauenStadtArchiv
ehemalige Trümmerfrauen in ihr Domizil in die Hechtstraße
32 zum Gespräch eingeladen. Interessierte Teilnehmer werden
gebeten, sich unter Telefon-Nummer 8104686 anzumelden.
Der Deutsche Gewerkschaftsbund, Kreis
Dresden, der Verein HATiKVA und die Interessengemeinschaft
13. Februar laden für 19:30 Uhr zum "GeDenken 13. Februar"
an die Südseite des Altmarktes ein. Der Altmarkt ist der Ort,
an dem viele der zum Teil nicht identifizierten Opfer der
Bombennächte eingeäschert wurden. Besonders an sie soll vor
der Kreuzkirche gedacht werden. Auch hier werden Zeitzeugen
sprechen, es werden Lieder gesungen und Kerzen angezündet.
Musik, die zum Erinnern und Nachdenken
anregt, hat Chefdirigent Marek Janowski auf das Programm des
13. und 14. Februar gesetzt. 20 Uhr (am 14. Februar 19.30
Uhr) beginnt das 6. Philharmonische Konzert der Dresdner Philharmonie
im Festsaal des Kulturpalastes. Marek Janowski dirigiert die
Egmont-Ouvertüre f-Moll op. 84 von Ludwig van Beethoven, sechs
Monologe aus "Jedermann" von Frank Martin und die Sinfonie
Nr. 4 a-Moll op. 63 von Jean Sibelius. DeutschlandRadio Berlin
überträgt das Konzert am 13. Februar original.
Ebenfalls 20 Uhr liest Matthias Brade
Lyrik unter dem Titel "Dresdner Elegie" von Max Seurig im
Kulturrathaus, Königstraße 15. 20 Uhr findet die Buchvorstellung
"Der rote Hahn - Dresden im Februar 1945" mit Walter Kempowski
im Forum Am Altmarkt, Dr.-Külz-Ring 17, statt. Die Agentur
WortReich erhebt einen Eintritt von acht Euro.
Traditionell lädt der Stadtökumenekreis
zum ökumenischen Gottesdienst ein. Er findet in diesem Jahr
20.30 Uhr in der Kreuzkirche statt. Die Predigt hält Ordinariatsrat
Dr. Bernhard Dittrich. Es ist zu einem guten Brauch geworden,
dass die Dresdner anschließend zur Baustelle der Frauenkirche
gehen und dort eine Kerze aufstellen. Dazu läuten im Gedenken
an die Toten von 21.45 bis 22 Uhr die Glocken.
Die Unterkirche der Frauenkirche öffnet
von 22 bis 3 Uhr wieder zur „Nacht der Stille" ihre Türen.
Zu Stille und Gesang können sich die Dresdner ab 22 Uhr auch
in der Katholischen Hofkirche einfinden.
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